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Rosafarbener Rucksack und E-Bike: So sehen Flink-Fahrer aus. Johannes Balfanz steht Modell.
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Rosafarbener Rucksack und E-Bike: So sehen Flink-Fahrer aus. Johannes Balfanz steht Modell.

Wiesbaden

Lieferdienst Flink startet in Wiesbaden

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Lebensmittel werden in zehn Minuten nach Hause gebracht

Johannes Balfanz ist eigentlich der Storemanager. Für die Frankfurter Rundschau schwingt er sich aufs Fahrrad, der „Rider“ sei gerade unterwegs, sagt Balfanz. Für ein Foto-Shooting Zeit verplempern, das käme für den „Rider“ auch nicht in Frage. Keine Zeit!

Beim Einkaufsservice Flink ist der Name Programm. Das Unternehmen verspricht, in zehn Minuten die über die App Goflink bestellten Lebensmittel nach Hause zu liefern. Das soll klappen, weil Flink mehrere dezentrale Lager in der Stadt hat, von denen aus die „Rider“ jeweils in einem Radius von zwei Kilometern ausliefern.

„Durch optimiertes Picking im Lager und Auslieferungen mit Elektro-Fahrrädern können wir unsere Lieferzeiten von zehn Minuten realisieren“, erklärt Flink-Sprecher Simon Birkenfeld. Man wolle für die Kundschaft das „bestmögliche Einkaufserlebnis“.

Emilie

Auch der Wiesbadener Lieferdienst Emilie bringt Waren nach Hause. Der Unterschied: Er möchte die ansässigen Geschäfte unterstützen.

Kundinnen und Kunden können ihre Wünsche bei ihrem Händler telefonisch oder auf dessen Website angeben. Die Abrechnung läuft über den Händler. Die Liste der Geschäfte steht auf der Homepage von Emilie-liefert.

Im Citybereich kostet die Lieferung per Lastenrad ab 6 Euro.

Der neue Liefer-Supermarkt möchte das Einkaufen verändern. Der Start während der Corona-Pandemie könnte dabei helfen, Kunden und Kundinnen müssen nicht im Supermarkt mit fremden Menschen vor der Kasse anstehen und Infektionen riskieren. Investoren wie Cherry Ventures, Northzone und Target Global finanzieren das Projekt. Auch die Gründer von Flixbus und Tier sind beteiligt. Flink macht somit dem 2020 gegründeten Schnelllieferdienst Gorillas Konkurrenz. Gorillas ist in Frankfurt, aber nicht in Wiesbaden aktiv.

In ganz Deutschland schießen die Flink-Angebote aus dem Boden. Seit voriger Woche ist es in Wiesbaden möglich, flink einzukaufen. Auch in Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Nürnberg und München ist Flink aktiv. In Offenbach soll der Service am heutigen Freitag starten. Gegründet wurde das Unternehmen vor zwei Monaten. Ende des Jahres soll es den Service in mindestens 30 Städten geben.

Mehrere tausend Artikel habe Flink im Angebot – mit Fokus auf starken Marken, lokalen Produkten und Bioprodukten, Obst und Gemüse inklusive, schildert Birkenfeld. Allerdings waren gestern in Wiesbaden weder grüne Soße noch Radieschen vorrätig. Dafür gibt es - ganz neu - die Backwaren eines in Wiesbaden ansässigen Bio-Bäckers. Mittelfristig sollen auch Fleischwaren angeboten werden, sagt Balfanz. Vom Spontaneinkauf, weil zum Backen gerade Backpulver und Eier fehlen, bis zum Wocheneinkauf soll alles zu Supermarktpreisen geliefert werden. Pro Bestellung wird eine Gebühr von 1,80 Euro fällig.

Wo die Lager liegen, verrät Birkenfeld nicht, weil das Logo noch nicht angebracht sei. Auch die Zahl der Beschäftigten möchte er nicht nennen. Ihre Anzahl wachse ständig. In der Wiesbadener Innenstadt sei das Lager ein früheres Geschäft, verrät er dann doch.

Flink gibt an, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und betont, dass alle Kurierfahrer:innen und Beschäftigte in den Lagern festangestellt seien. „Wir zahlen über Tarif und bieten weitere Sonderleistungen wie Rabatt auf Einkäufe an“, sagt Birkenfeld. Er betont, dass den „Ridern“ auch hochwertige Elektro-Fahrräder und die Ausrüstung zur Verfügung gestellt würden.

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