Congress-Zentrum in Wiesbaden

Kunst am Bau unerwünscht

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Vor dem Rhein-Main-Congress-Centrum soll keine Kunst am Bau aufgestellt werden. Der Kulturbeirat schaltet sich deswegen ein und möchte die Pyramide an einem anderen Standort aufstellen.

Die Kunst am Bau vor dem Rhein-Main-Congress-Centrum (RMCC) soll nicht aufgestellt werden. Dies hat der im Sommer gegründete Kulturbeirat herausbekommen. Das Verfahren um den Entwurf der Künstlerin Monica Bonvici betrachte die städtische RMCC-Betreiber-Gesellschaft Triwicon als beendet, da ein Baumschutzgutachten den vorgeschlagenen Standort ausschließe, teilt der Kulturbeirat mit. Dies habe Thomas Sante, Betriebsleiter der Triwicon und einer der Geschäftsführer des RMCC, dem Beirats gesagt.

Der Kulturbeirat will die Absage nicht auf sich beruhen lassen. „Wir fordern die Stadt auf, Gespräche mit der Triwicon und der Künstlerin aufzunehmen, um einen alternativen Standort in den Blick zu nehmen“, sagt Vorsitzender Ernst Szebedits. Denn es beschädige das Ansehen der Landeshauptstadt, wenn das Ergebnis eines Wettbewerbs mit einer hochkarätig besetzten Jury einfach unter den Tisch falle. Der Kulturbeirat hat nur empfehlende Funktion. Dennoch gibt sich Szebedits „verhalten optimistisch“, dass das Kunstwerk doch noch aufgestellt werde.

2017 hatte die Jury die Plastik „Mit einem Spiegel bis zum Himmel bauen“ als Siegerin des Wettbewerbs gekürt. Die Künstlerin der vier Meter hohen Betonpyramide war jedoch nie benachrichtigt worden. Alexander Klar, Leiter des gegenüberliegenden Landesmuseums vermutete, dass das Werk nicht erwünscht sei.

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