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Kult im Keller

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Von: Arne Löffel

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Underground Chic: der Eingang zum New Basement.
Underground Chic: der Eingang zum New Basement. © Michael Schick

Neue Betreiber verpassen dem New Basement an der Schwalbacher Straße eine Frischzellenkur.

Techno, oder elektronische Musik im Allgemeinen, hat definitiv Geschichte bekommen. Fester Bestandteil dieser mittlerweile ein gutes Vierteljahrhundert alten Musikgeschichte ist das „Basement“, heute offiziell „New Basement“ genannt, an der Schwalbacher Straße. Wie der Name schon sagt, befindet sich der Club im Souterrain – und das seit den 1980er-Jahren.

Die Geschichte des Clubs ist von vielen Aufs und Abs geprägt, aber seinen Kultstatus und seinen guten Ruf hat das Basement nie eingebüßt. Auch nicht, als ein regional operierender Rockerclub einige Zeit die Hände im Spiel und den Club fast in den Ruin getrieben hatte. An einem relativen Tiefpunkt hat René Romahn den Club übernommen und ihn unter dem neuen Namen „New Basement“ mit strikt undergroundigem Programm und viel Herzblut zu altem Glanz zurückgeführt.

Nun hat der mittlerweile 48-jährige Romahn nach sechs Jahren im „New Basement“ beschlossen, sich aus dem Clubleben der Landeshauptstadt zurückzuziehen. Das Ruder übergibt er an Thorsten Schuth und Vincenzo Frangiamone, die bereits als DJ- und Produzentenduo unter dem Namen „TH;EN“ in Mainz und dem Rest der Republik aktiv sind. Zwar nicht seit der Geburtsstunde des Techno, aber immerhin schon seit 15 Jahren.

Freitags gibt’s Techno, samstags House

Schuth und Frangiamone wollen das Rad im New Basement nicht neu erfinden, haben aber bereits jetzt einen lange anstehenden Investitionsstau aufgelöst: Die sanitären Anlagen erstrahlen in neuem Glanz und auch die Wände wurden mal wieder neu verputzt.

Abgesehen von diesem Facelift besinnen sich die neuen Chefs auf die guten Aspekte des Kellerkults: „Das Angebot an der Bar, die Preise und auch die Öffnungszeiten werden erst mal so bleiben, wie sie sind“, sagt Schuth. Am Programm will das Techno-Tandem nichts Grundlegendes ändern. „Der René hat das alles schon gut und ganz richtig gemacht. Ansonsten hätte der Club auch gar nicht so lange durchgehalten“, sagt Frangiamone.

Eine wichtige Änderung haben sich die neuen Chefs aber dennoch vorgenommen: „Die Aufteilung der Subgenres wollen wir wieder strenger durchhalten. Freitags Techno, samstags House. Ganz verlässlich, auch wenn das mal höhere Gagen für die Künstler nach sich zieht, weil man die an einem anderen Tag billiger bekommen hätte“, erklärt Schuth.

Mit vielen der bisherigen Resident-DJs wollen die zwei Neuen weiter zusammenarbeiten und auch selbst hinter den Plattentellern stehen. Das Eröffnungswochenende ist auch schon durchgestylt: Am Freitag, 23. Januar, gibts knackigen Sound mit Hanne & Lore von den Style Rockets und den Machern selbst, am Samstag, dem House-Abend, die allseits bekannten Milk & Sugar sowie die Teenage Mutants von Stil vor Talent.

Das Eröffnungswochenende ist auch schon durchgestylt: Am Freitag, 23. Januar, gibts knackigen Sound mit Hanne & Lore von den Style Rockets und den Machern selbst, am Samstag, dem House-Abend, die allseits bekannten Milk & Sugar sowie die Teenage Mutants von Stil vor Talent.

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