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Wiesbaden

Keine Mülltrennung an Schulen in Wiesbaden

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Ein Antrag des Jugendparlaments, an allen Schulen Müll zu trennen wie in privaten Haushalten, scheitert im Schulausschuss.

Seit mindestens 2017 setzt sich das Jugendparlament der Stadt Wiesbaden dafür ein, dass auch in den Schulen der Landeshauptstadt Müll getrennt wird. Das ist auch ein Anliegen des Stadtschüler:innenrates. Nun hatte es ein Antrag des Jugendparlamentes in den Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaften geschafft, wurde dort aber laut der Rathausfraktion Linke und Piraten abgelehnt. „Schülerinnen und Schüler lernen, wie und warum Müll richtig zu trennen ist. Hier sehen wir einen Bildungsauftrag der Schulen“, heißt es im Antragstext. „Die hohe Relevanz des Themas“ müsse „didaktisch vermittelt werden“, um das Bewusstsein und die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu stärken.“ Zudem werde das Volumen des Restmülls an den Schulen reduziert, was auch Kosten einspare, argumentieren die Jugendlichen.

Der Arbeitskreis Umwelt und Verkehr des Stadtschüler:innenrats wäre bereit, an der „Ausarbeitung eines solchen Bildungskonzepts“ mitzuarbeiten.

Der schulpolitische Sprecher der Fraktion Linke und Piraten, Hartmut Bohrer, drückt in einer Pressemitteilung seinen Unmut über die Ablehnung des Antrags des Jugendparlaments im Ausschuss durch alle anderen Fraktionen aus. „Das Argument, man wolle erst den 2017 gestarteten Pilotversuch der Mülltrennung an vier Schulen auswerten, klingt wenig überzeugend.“ bil

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