Wiesbaden Unfall Rhein

Kanufahrer stirbt an Infarkt

Das Rätsel um den Tod eines Kanuten auf dem Rhein ist gelöst. Eine Obduktion des Leichnams des verunglückten Wassersportlers hat ergeben, dass der 66-Jährige sehr wahrscheinlich an einem Herzinfarkt gestorben ist.

Das Rätsel um den Tod eines Kanuten auf dem Rhein ist gelöst. Eine Obduktion des Leichnams des verunglückten Wassersportlers hat ergeben, dass der 66-Jährige sehr wahrscheinlich an einem Herzinfarkt gestorben ist.

Der Tod eines Kanufahrers auf dem Rhein bei Wiesbaden geht sehr wahrscheinlich auf einen Herzinfarkt zurück. Das teilte die Polizei am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Obduktion habe keine Anhaltspunkte auf ein Verbrechen ergeben. Die Leiche des 66-jährigen Mannes war am Dienstag im Wasser treibend gefunden worden. Die Polizei hofft, nähere Hinweise über den Vorfall von Zeugen zu erhalten.

Der Kanufahrer „war ein sehr erfahrener Paddler“, wie Günter Renschin, ehemaliger Vorsitzender des Wassersport-Vereins Schierstein, nach dem Tod des Kanuten sagte. Dort war der Verunglückte, ein 66-jähriger Mann aus Wiesbaden, langjähriges Mitglied.

Verein alarmiert Rettungskräfte

Gegen 14 Uhr war der 66-Jährige am Dienstag mit seinem Kanu, einem Seekajak, der als besonders sicher gilt, so Renschin, zu seiner täglichen Tour um die Rettbergsaue, einer Insel auf dem Rhein, aufgebrochen. Am Abend suchte ihn seine Frau im Vereinsheim. „Die Kleidung hing im Umkleideraum, wir haben sofort die Rettungskräfte alarmiert“, sagt Renschin.

Mit mehreren Booten, einem Hubschrauber und Feuerwehren wurde die Suche eingeleitet. Gegen 21 Uhr fanden die Einsatzkräfte zunächst sein Boot, kurz danach den Mann. Ein Notarzt versuchte ihn zu reanimieren, er wurde in die Uniklinik Mainz gebracht, wo er verstarb, so der Polizeibericht. (dpa/FR)

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