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Schwalbach

Kammern gegen Wohngebiet

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Gewerbefläche östlich der Straße Am Flachsacker für kleine Betriebe soll erhalten bleiben.

Noch ist das 2,2 Hektar große Areal östlich der Straße Am Flachsacker zu großen Teilen im Regionalen Flächennutzungsplan gewerbliche Baufläche. Doch das soll sich bald ändern. Die Stadt Schwalbach will ein Wohn- und Mischgebiet daraus machen, plant 77 Wohnungen, die dem Vernehmen nach die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft die GWH Frankfurt errichten könnte.

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sehen die Pläne kritisch. Sie monieren, dass dem Gewerbe auf diese Weise abermals Reserveflächen für die gewerbliche Nutzung entzogen werden sollen.

Paradebeispiele für diese Entwicklung seien das Gebiet südlich der Rödelheimer Landstraße in Frankfurt sowie das Gelände der ehemaligen Papierfabrik Phrix in Hattersheim-Okriftel. „Selbstverständlich ist für Unternehmen eine angemessene Wohnraumversorgung im Zuge der Fachkräftesicherung von großer Bedeutung. Der Flächenbedarf für Gewerbe und Industrie darf dabei aber nicht in den Hintergrund treten“, teilte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt mit. Basis einer prosperierenden Wirtschaft sei, „dass Flächen, gerade auch für kleine und mittlere Betriebe, zur Verfügung stehen, die bezahlbar sind“, so Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

Den erneuten Verlust von Gewerbeflächen sehen die Kammern deshalb mit Sorge. Sie fordern, bei der Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes eine Gesamtstrategie auf der Grundlage fundierter Bestandsanalysen zu verfolgen. In der Region müsste der Bedarf an Wohnbaufläche und der Bedarf an Gewerbefläche gleichermaßen berücksichtigt werden.

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