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Zahlreiche Schulklassen besuchen die Ausbildungsmesse in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden. Die Veranstaltung ist keine reine Jobbörse, sondern versteht sich als ein Markt der Möglichkeiten.

Von Michael Grabenströer

Ausbildungsberufe von A bis Z, von der Altenpflegerin bis zum Zimmerer, präsentierten sich wieder bei der Ausbildungsmesse in den Rhein-Main-Hallen. Dicht gedrängt: die Stände von Firmen. Die Bundeswehr bis ebenso vertreten wie Ikea oder Henkell. Banken und Innungen werben für ihre Ausbildungsplätze. Der vorherrschende Eindruck in der Halle: Auszubildende sind in den nächsten Jahren sehr gefragt.

Die Gänge sind voll von Schülern. Nicht die, die aktuell einen Ausbildungsplatz suchen, sind am Mittwoch in der Überzahl. Gleich klassenweise sind sie gekommen, um sich über die ganze Bandbreite der Ausbildungsberufe hinweg zu informieren.

Am Stand für Kfz-Mechatroniker stehen Schülerinnen und Schüler der Albrecht-Dürer-Schule. Sie haben ihn mit vorbereitet und entworfen – und haben sich als Ansprechpartner sachkundig gemacht. Ihre „Schülerfirma“ bietet Informationen für andere Schüler. Dabei wollen die Jung-Berater wie Fabian Boss (16) oder Ines Elsa Comoli gar nicht Auto-Mechatroniker werden. Fabian will das Abitur dranhängen und Marketing studieren, Ines Elsa will Krankenschwester werden. Das Konzept des Standes ist ein Projekt, das ihnen nicht nur ein anerkennendes Zertifikat bringt, sondern auch die Chance auf einen Ausbildungsplatz erhöht.

Informieren wollen sich die Achtklässler von der IGS Sophie und Hans Scholl. Sie haben einen Fragebogen in der Hand. „Die Schüler haben ihre Aufgaben. Der Gang über die Ausbildungsmesse wird schulisch vor- und nachbereitet“, sagt Christa Sieb, Lehrerin für Mathe und Sport. Schüler sollen nach dem Messebesuch Berufsbilder in ihren Klassen vorstellen, die Chance auf Praktikumsplätze erläutern.

Die Ausbildungsmesse ist keine reine Jobbörse, sondern versteht sich als ein Markt der Möglichkeiten. Die Hauswirtschafterinnen Lena Sommer und Sarah Ahmetovic werben für ihren Job bei der Stadt und in den kommunalen Kindergärten – während Tobias Kochmann, Industriemechaniker, sein Tätigkeitsfeld in der Getränkeindustrie vorstellt. Auf einem Tresen sprudeln in Gläsern bunte Cocktails – gemixt aus alkoholfreiem Sekt.

Die Ausbildungsmesse ist noch am Donnerstag, 16. Juni, von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

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