1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Hospiz Löwenmut wird erweitert

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Ute Fiedler

Kommentare

Das staatlich anerkannte Kinderhospiz Löwenmut nahe Johannesburg bietet Platz für 21 Kinder bis 18 Jahren. Um auch Jugendlichen und Erwachsenen mit Handicap zu helfen und ein würdiges Sterben zu ermöglichen, wird das Hospiz erweitert.

Die Wiesbadener Stiftung IFB, Inklusion durch Förderung und Betreuung, weitet ihr Engagement in Südafrika aus.

Das staatlich anerkannte Kinderhospiz Löwenmut nahe Johannesburg, das 2012 durch die gleichnamige Initiative gebaut worden war, bietet Platz für 21 Kinder bis 18 Jahren. Um auch Jugendlichen und Erwachsenen mit Handicap bei der Bewältigung ihres Lebensalltags zu helfen und ein würdiges Sterben zu ermöglichen, wird jetzt das Hospiz erweitert. Das teilte die Stiftung in einer Pressenotiz mit.

Im Juni haben die Behörden grünes Licht gegeben für den Neubau einer „Sonne“. In dem neuen Gebäudekomplex, der wie eine Sonne aufgebaut ist – in der Mitte ein Rundbau und fünf strahlenförmig davon abgehende Längsgebäudeteile – sollen 40 Kinder und etwa 20 Jugendliche und Erwachsene stationär betreute werden. Zudem soll eine Frühberatungs- und Frühförderstelle eingerichtet werden, die Familien in ihrem Zuhause und in den Townships unterstützen soll.

Auch einen „Familienentlastenden Dienst“, der ambulant Kinder mit Handicap betreut, soll es geben. Startschuss für den Neubau soll im Oktober sein. Das Neubauprojekt wird von afrikanischen und deutschen Firmen unterstützt. Noch fehlt nach Angaben der IFB-Stiftung ein Logistikdienstleister, der hilft, das gespendete Material von Deutschland nach Afrika zu transportieren.

Wolfgang Groh, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung und Gründer von Löwenmut, freut sich über den großen Zuspruch, den Initiative und Projekt erfahren. Die Infrastruktur in Südafrika sei nicht vergleichbar mit der in Deutschland. Ein Behinderter in Afrika werde oft alleingelassen. „Also müssen wir die Menschen zu Hause aufsuchen, sie beraten und fördern.“, sagt er.

Weitere Informationen gibt es unter www.ifb-stiftung.de.

Auch interessant

Kommentare