Wiesbaden

„Homonale“ beginnt

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Bei der 15. Ausgabe der Homonale, dem schwul-lesbischen Filmfest in Wiesbaden, werden von Freitag, 23., bis Sonntag, 25., und Montag, 26. Januar, Filme aus der ganzen Welt zu sehen sein.

Es geht um Toleranz, Heimlichkeiten, die Suche nach sich selbst. Manchmal wird es tragisch, manchmal politisch, manchmal lustig, aber stets erhellend. Bei der 15. Ausgabe der Homonale, dem schwul-lesbischen Filmfest in Wiesbaden, werden von Freitag, 23., bis Sonntag, 25., und Montag, 26. Januar, Filme aus der ganzen Welt zu sehen sein.

Joachim Schulte ist von Anfang an bei der Homonale aktiv. Er kümmert sich in der Filmgruppe um die Auswahl der Produktionen, die gezeigt werden. „Sie werden mit dem Caligari abgestimmt“, sagt er. Man achte dabei auf Ausgewogenheit. „Wir zeigen sowohl Filme die sich mit der lesbischen Thematik beschäftigen, mit der schwulen und auch das Thema Transsexualität kommt nicht zu kurz“, sagt Schulte. Man habe aber auch Interesse an Historischem. „Und der Humor darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Und natürlich wird auch was fürs Auge geboten.“

Besonders freut sich Schulte in diesem Jahr auf den Film „Pride“, der am Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, bei „Film und Frühstück“ gezeigt wird. Die Komödie, die auf einer wahren Begebenheit beruht, zeigt was passiert, wenn sich Schwule und Lesben mit streikenden Bergarbeitern verbünden. Und auch der Film „Der Kreis“, der ebenfalls auf einer wahren Begebenheit beruhe, sei absolut sehenswert. Er wird am Samstag, 24. Januar, 20 Uhr gezeigt.

Den Auftakt zum Filmfest macht am Freitag der Streifen „The way he looks“ – ein brasilianischer Film über einen gut behüteten blinden Jungen, der zu der Erkenntnis kommt, dass er auf Männer steht – gefolgt vom Film „Die Poetin“, ebenfalls aus Brasilien, über die Dichterin Elizabeth Bishop, die sich in eine Südamerikanerin verliebt. Zur Spätvorstellung präsentieren die Macher, das Homonale-Filmteam in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt „Dream Girls“ eine Kurzfilmreihe, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit lesbischen Frauen auseinandersetzt.

Juliette Binoche und Kristen Stewart sind am Samstag, 24. Januar, im Film „Die Wolken von Sils Maria“ von Olivier Assayas zu sehen. In der Psychostudie sieht sich eine ältere Schauspielerin mit ihrem jüngeren Ich konfrontiert. Der Film beginnt um 17.30 Uhr.

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