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Hochwasserschutz für Sonneberg

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Stadt und Land investierten elf Millionen Euro / Platz umgebaut

Der Hochwasserschutz in Sonneberg ist fertig. Nach zwei Bauabschnitten, sieben Jahren Bauzeit und elf Millionen investierter Euro ist der Ortskern jetzt für ein im Durchschnitt alle 100 Jahre auftretendes Hochwasser gerüstet. Zudem wurde der Hofgartenplatz umgestaltet, Versorgungsleitungen wurden gelegt und Straßen neu gebaut. Das Land steuerte rund 2,2 Millionen Euro zum Hochwasserschutz bei.

„Dass Hochwasserschutz in Sonneberg notwendig und wichtig ist, hat uns letztlich nochmals das Hochwasser im Juli 2014 vor Augen geführt“, erinnerte Bürgermeister und Umweltdezernent, Arno Goßmann (SPD). Damals sei die Anlage aber noch nicht hergestellt gewesen, „sonst wären die Schäden in Sonnenberg deutlich geringer ausgefallen, wenn nicht sogar ganz verhindert worden.“ Gebaut wurde ein 120 Meter langer unterirdischer Entlastungstunnel. Das alte verrohrte Gerinne des Rambaches bleibt aber weiter parallel erhalten, um die Kapazitäten für eine schadlose Ableitung des Wassers zu vergrößern.

Schöner neuer Hofgartenplatz

Mit dem Bau ging die Neugestaltung des Hofgartenplatzes einher. „Das Ergebnis ist ein erneuerter Aufenthaltsort für die Menschen, der gleichzeitig Parkraum für die angrenzenden Geschäfte bietet und als Veranstaltungsplatz genutzt werden kann“, sagt Goßmann. Darüber hinaus sind die Stellplätze geordnet und der Parkplatz eindeutig vom Schulweg abgegrenzt worden. Auch die vorhandenen Bäume seien überwiegend erhalten geblieben und durch Neupflanzungen ergänzt worden: „Ich bin sicher, dass der neu gestaltete Hofgartenplatz für den Ortskern von Sonnenberg und alle Bewohner und Anwohner eine deutliche Bereicherung darstellt.“

Die Bauzeit des zweiten Bauabschnittes und die damit verbundenen Belastungen aller Beteiligten konnten um acht Monate verkürzt, die Vollsperrung der Durchgangsstraße nach Rambach und der Danziger Straße deutlich reduziert werden. Dafür steht der Baufirma eine vertraglich geregelte Bonuszahlung zu, die sie sich laut Goßmann „redlich verdient hat.“ (rdo)

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