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Vor der italienischen Küste gerettete Flüchtlinge auf einer spanischen Fregatte. (Symbolbild)
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Vor der italienischen Küste gerettete Flüchtlinge auf einer spanischen Fregatte. (Symbolbild)

Flüchtlinge in Wiesbaden

Hilfe für die Seenotretter und Flüchtlinge

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Wiesbaden wird sich der Initiative der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Köln und Bonn anschließen und sich bereit erklären, auf See gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Landeshauptstadt erklärt Seenotrettern und den von ihnen geretteten Geflüchteten ihre Solidarität. Sie wird sich der Initiative der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Köln und Bonn anschließen und sich bereit erklären, die auf See Geretteten aufzunehmen. Dies haben die Stadtverordneten auf Antrag von SPD, Grünen und Linken&Piraten mit großer Mehrheit beschlossen. Der Oberbürgermeister soll nun geeignete Schritte einleiten. 

Im Juli 2018 hatten sich die Oberbürgermeister und die Oberbürgermeisterin aus dem Rheinland mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt, die Seenotrettung weiter zu ermöglichen und nicht zu kriminalisieren. Allein im Juni 2018 verloren 629 Geflüchtete im Mittelmeer ihr Leben. Die Stadtoberhäupter erklärten sich auch bereit, die auf diese Weise Geretteten in ihren Städten aufzunehmen. Ihrer Initiative haben sich inzwischen 28 Städte angeschlossen.

Dem Beschluss vorausgegangen war eine aufgeregte Debatte um den Sinn des Antrags, da Wiesbaden ja nicht am Mittelmeer liege. Bernhard Lorenz (CDU) etwa sagte, er weigere sich, die Schleuser zu finanzieren, und Menschen in Not sollten besser in ihre Nachbarländer flüchten. Sebastian Rutten (FDP) nannte den Antrag Symbolpolitik.

Letztendlich setzten sich aber die Befürworter mit ihren Appellen an die Mitmenschlichkeit durch.  

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