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Hilfe für Kriegsopfer

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Von: Anja Laud

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Bus von Eswe Wiesbaden.
Bus von Eswe Wiesbaden. © Michael Schick

Der Energieversorger Eswe macht in Wiesbaden eine Crowdfunding-Aktion, um Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen.

Der Energieversorger Eswe unterstützt Hilfsaktionen für die Ukraine mit insgesamt 5000 Euro. Wie das Unternehmen mitteilte, will es auf der eigenen Spendenplattform „Wiesbaden Crowd“ den ersten fünf Projekten eine Auftaktspende von jeweils 1000 Euro zukommen lassen. Ein erstes Projekt ist bereits angelaufen: Der Nauroder Tennis-Club will Flüchtlinge aus der Ukraine unterstützen, die in Polen aufgenommen werden.

„Mit der ,Wiesbaden Crowd’ haben wir bereits mehr als 140 000 Euro für 25 Einzelvorhaben eingesammelt. Jetzt wollen wir unsere Plattform nutzen, um auch den Opfern des Krieges schnellstmöglich und unbürokratisch zu helfen“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der Eswe-Versorgung. Dies funktioniere am besten mit Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern, die direkte Kontakte in der Region hätten und dadurch wüssten, wo Hilfe dringend benötigt werde. Im Fall des Nauroder Hilfsprojekts sei ein Wiesbadener Tennisspieler in der ländlichen Region in Polen verwurzelt, in der die Flüchtlinge ankommen. Er sei zurzeit vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Die Eswe verweist darauf, dass das Spenden auf der „Wiesbaden Crowd“ einfach und der Aktionsverlauf transparent und jederzeit nachvollziehbar sei. Schon ab einem Euro könnten Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zu Unterstützer:innen werden. Jede:r könne auch für sich entscheiden, ob er oder sie öffentlich sichtbar oder lieber anonym helfen wolle. lad

www.wiesbaden-crowd.de

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