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Ein Herz fürs Herz

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Während der bundesweiten Präventionswoche wollen Experten auch in Wiesbaden über Herzerkrankungen und ihre Ursachen aufklären.

Es sind alarmierende Zahlen, die Brigitte Homburg-Fischer von der Deutschen Herzstiftung präsentiert: Die Wahrscheinlichkeit, im Lauf des Lebens eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln, beträgt für Männer nahezu 50 und für Frauen 32 Prozent.

Jährlich werden bundesweit etwa 665.000 Patienten wegen dieser Krankheit ins Krankenhaus gebracht. Mehr als 59.000 sterben an einem Herzinfarkt. „Und trotzdem wissen viele nichts über die Krankheit, nehmen sie auf die leichte Schulter“, sagt Homburg-Fischer.

Die koronare Herzkrankheit geht einem Herzinfarkt voraus. Sie entsteht dadurch, dass sich die Herzkranzgefäße in einem schleichenden Prozess verengen. So wird die Durchblutung des Herzens behindert. Oft merke das der Patient erst spät, da er erste Anzeichen oft nicht ernst nimmt, sagt Homburg-Fischer.

Typisch seien ein Druck- und Engegefühl oder Schmerzen in der Brust. Dazu komme Atemnot bei körperlicher Betätigung oder Aufregung. Die Beschwerden verschwinden jedoch nach wenigen Minuten wieder.

Um vorzubeugen und aufzuklären, hat die Stiftung gemeinsam mit der Krankenkasse DAK die bundesweiten Herzwochen diesem Thema gewidmet. Das Motto lautet „Herz in Gefahr“. Auch in Wiesbaden finden dazu Veranstaltungen statt.

Am Donnerstag, 8. November, gibt es in den Horst-Schmidt-Kliniken von 17 bis 19 Uhr drei Vorträge: „Koronare Herzkrankheit was ist das?“, „Ballondilatation und Stents“ und „Langzeiterfolg durch Lebensstiländerung, Bewegung, Sport und Ernährung“.

Am Samstag, 24. November, geht es von 10 bis 13 Uhr in der DKD Wiesbaden um die Themen „Herzinfarkt“, „Herzrhythmusstörungen“ und „Herzschrittmacher“. (uf.)

Informationen gibt es im Internet auf der Homepage der Deutschen Herzstiftung unter www.herzstiftung.de.

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