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Wiesbaden

Grünes Licht fürs Ostfeld in Wiesbaden

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Das Wirtschaftsministerium billigt die Verfahrensweise zur Umwandlung von Wiese und Acker in ein Baugebiet. Fragen zum Lärm- und Naturschutz bleiben weiter offen.

Das Wirtschaftsministerium hat die Bahn freigemacht, damit die Regionalversammlung Südhessen heute über das Ostfeld entscheiden kann. Als oberste Landesplanungsbehörde hält es ein Zielabweichungsverfahren vom Regionalplan für die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Wiesbaden-Ostfeld“ für möglich, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mitteilte. Der Minister war um eine Stellungnahme gebeten worden, um das Verfahren rechtlich abzusichern, nachdem ein Gutachten zu der gegenteiligen Auffassung gelangt war. Das Zielabweichungsverfahren soll ermöglichen, dass, anders als im Regionalplan vorgesehen, Landschaftsschutzgebiete und landwirtschaftliche Flächen Baugebiet werden dürfen.

Falls die Regionalversammlung dem Antrag der Landeshauptstadt zustimmt, kann die Entwicklungssatzung für das 450 Hektar große Areal im Osten der Stadt in Kraft treten. Damit sei noch nicht entschieden, ob und wie das Gebiet letztendlich bebaut und genutzt werde, heißt es in der Mitteilung. Wiesbaden habe aus Sicht des Wirtschaftsministeriums nachvollziehbar darlegen können, dass Alternativen für eine städtebauliche Entwicklung fehlten, um den Bedarf an Wohnungen zu decken. In den Bauleitplänen müsse sich nun konkretisieren, ob das Vorhaben den regionalplanerischen Zielen der Raumordnung entspreche. Nicht geklärt seien Fragen des Lärmschutzes, der Verkehrsanbindung, der Funktion von Kaltluftgebieten, Frischluftschneisen sowie dem Naturschutz. mre

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