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Grüne fordern Konsequenzen

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Von: Ute Fiedler

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Grünen-Fraktionschefin Hinninger fordert Konsequenzen aus der Besiedelung von neun Frühchen mit multiresistenten Keimen. Der Stellenabbau an den HSK muss gestoppt werden.

Als „völlig unzureichend“ kritisiert Christiane Hinninger, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Rathaus, das Angebot der Helios-HSK-Geschäftsführung, einen externen Krankenhaushygieniker einzuschalten.

Dieser soll, wie berichtet, die Frühgeborenenstation und die Reinigungsleistungen in den Helios Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) überprüfen, um so die Besiedelung von neun Frühchen mit multiresistenten Keimen aufzuklären. Für Hinninger ist dies zu wenig. Sie fordert Konsequenzen. „Seit langem sind die Hinweise und Informationen zur Überlastung des Personals und zu Hygienemängeln bekannt“, sagt sie. Mehrfach seien diese Probleme öffentlich und in den zuständigen städtischen Gremien erörtert worden. „Eine externe Überprüfung ändert an dem strukturellen Problem der Arbeitsüberlastung der Beschäftigten und den Vorgaben aufgrund der Renditeziele nichts.“

Kritik übt Hinninger auch an Gesundheitsdezernent Axel Imholz und Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD). Diese hatten die Beauftragung des externen Hygienikers als guten ersten Schritt gewertet. Das zeige, dass die Stadt „offenbar geringe Ansprüche habe und ihren Geschäftspartner schonen“ will, sagt Hinninger, die Gerich und Imholz zum Handeln auffordert. „Für die Stadt kann die Forderung nur lauten: Stopp dem weiteren Stellenabbau“.

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