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Graffiti gegen Terror

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Von: Arne Löffel

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Polizisten in Schutzanzügen sichern vor dem Cafe Comptoir Voltaire in Paris Spuren. Wiesbadener Schüler malen jetzt als  Reaktion auf die Attentate in Paris Graffitis.
Polizisten in Schutzanzügen sichern vor dem Cafe Comptoir Voltaire in Paris Spuren. Wiesbadener Schüler malen jetzt als Reaktion auf die Attentate in Paris Graffitis. © dpa

Wiesbadener Schüler malen als Reaktion auf die Attentate in Paris Graffitis. Die Werke sind nun in einer eigenen Ausstellung zusammengeführt worden, die den Titel „Warum müssen Menschen sterben?“ trägt.

Rund 100 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen der Sophie-und-Hans-Scholl-Gesamtschule haben sich am Projekt „Kunst gegen Terror“ beteiligt. Das Projekt ist eine Reaktion auf die Attentate in Paris. Hierbei gehen Künstlerinnen und Künstler auf die Straßen und zeigen ihre Trauer sowie Solidarität mit den Opfern.

Die Scholl-Schülerinnen und -Schüler malten laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung in den vergangenen vier Wochen Graffitis auf Verpackungspappen, stellten auf künstlerische Art und Weise Fragen zu Krieg und Terror, sendeten in Text und Bild eine klare Friedensbotschaft in die Welt.

Wanderausstellung

Die Werke sind nun in einer eigenen Ausstellung zusammengeführt worden, die den Titel „Warum müssen Menschen sterben?“ trägt. Zu sehen ist die Schau in der Kinder-Kunst-Galerie des Amtes für Soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit, wi&you. Die Vernissage ist für Freitag, 22. Januar, 10 Uhr, geplant.

Neben der Präsentation der Bilder und Texte ist für die Vernissage auch eine Live-Performance passend zum Thema und den Ereignissen in Paris im November 2015 geplant. Die Ausstellung in der Kinder-Kunst-Galerie ist noch bis zum 19. Februar jeweils dienstags und mittwochs in der Zeit von 15 bis 17 Uhr und nach vorheriger Vereinbarung zu sehen.

Danach geht es für die Bilder der Wiesbadener Schülerinnen und Schüler auf Reisen. Die Ausstellung sei von Anfang an als Wanderausstellung konzipiert worden, berichtet die Verwaltung und kündigt auch gleich den nächsten Stopp der politischen Arbeiten an: Von Donnerstag, 25. Februar, an werden sie im Haus der Pädagogik, Walter-Hallstein-Straße 3 bis 5, zu sehen sein.

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