Wiesbaden

Ein Glas Wein am Ufer

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CDU möchte mehr Gastronomie an Rhein und Main und fordert, noch in diesem Sommer damit anzufangen.

Was Mainz und Frankfurt haben, möchte Wiesbaden auch haben: Cafés, Eisdielen und Weinstände an den Ufern von Rhein und Main. Die CDU vermisst an den Flussufern ein ansprechendes Angebot und möchte dort eine „einfache gastronomischen Nutzung“ etablieren. Stadtverordneter und CDU-Oberbürgermeisterkandidat Eberhard Seidensticker beantragte im Parlament, entsprechende Bereiche im Rheinuferentwicklungskonzept auszuweisen. Da die Mühlen der Bürokratie erfahrungsgemäß langsam mahlen, sich aber Touristen und Einheimische möglichst bald an einem Eis oder einem Glas Wein am Flussstrand erfreuen können sollen, forderte Seidensticker für den Sommer 2019 erste Testprojekte. An der neu gestalteten Promenade am Kransand in Mainz-Kastel, in der Marina Rheinsport in Amöneburg, im Schiersteiner Hafen auf der Sommergastronomie-Plattform und nahe des Biebricher Zollspeichers sollen einfache Snacks angeboten und Erfahrungen für eine längerfristige Bewirtschaftung gesammelt werden.

Für die anderen Fraktionen, ansonsten wohlwollend der Idee gegenüber stehend, stellen sich jedoch Fragen, die zunächst geklärt werden sollten. Wie bringt man das Angebot in Amöneburg in Einklang mit dem Landschaftschutzgebiet? Gibt es genug Fahrradstellplätze und Toiletten? Die anderen Fraktionen möchten die Planung nicht übers Knie brechen. Zunächst soll der Planungsausschuss sich damit befassen.

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