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Gerichtsstraße in Wiesbaden wird Fußgängerzone

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Von: Madeleine Reckmann

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Das historische Gerichtsgebäude wird saniert.
Das historische Gerichtsgebäude wird saniert. © Renate Hoyer

Platzartige Gestaltung soll das Quartier beleben und aufwerten.

Mehr Grün, Spielgeräte für Kinder, Hochbeete und Sitzbänke sowie Restaurants mit Terrasse sollen die Gerichtsstraße beleben und attraktiver machen. Dazu wird die Straße zwischen Oranienstraße und Moritzstraße im Ortsbezirk Mitte zur Fußgängerzone. Das hat der Magistrat beschlossen. Die Stadtverordnetenversammlung muss im Juli noch zustimmen. Den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den ansässigen Gewerbetreibenden wurden die Pläne bereits im Mai vorgestellt. Die Bauarbeiten sind für das Jahr 2023 vorgesehen. Im Kreuzungsbereich der Gerichtsstraße mit der Moritzstraße sind Poller vorgesehen, so dass Autos nicht hineinfahren können.

Die dicht bebaute südliche Innenstadt habe durch die Hochschule Fresenius und die Umnutzung des Alten Gerichts an Bedeutung gewonnen, teilt die Stadt mit. Damit sich das städtische Leben nicht auf den schmalen Bürgersteigen abspielen müsse, sei auf Anregung des Ortsbeirates eine Art Platz in der Gerichtsstraße entwickelt worden. Erarbeitet haben das Planungskonzept die städtischen Ämter und die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft als Treuhänder für das Städtebauför-derprogramm „Lebendige Zentren Innenstadt-West“.

„Durch die neue Fußgängerzone wird sich die Aufenthaltsqualität im Quartier deutlich erhöhen und der ganze Bereich um das imposante Gebäude des Alten Gerichts belebt und aufgewertet“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) betont, dass die vorhandenen Bäume mehr Platz erhielten, so dass die Straße im Sommer sich abkühlen könne. Es soll auch Fahrradbügel und neue Leuchten geben. Bund und Land fördern die Umgestaltung mit 1,5 Millionen Euro zu je einem Drittel. Den Rest zahlt die Stadt. mre

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