Wiesbaden

Geld für Wohnungen

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Die Stadt Wiesbaden fördert den Neubau von 166 Wohnungen.

„Wenn wir die Forderung, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ernst nehmen, dann dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“, sagt Sozial- und Wohnungsdezernent Christoph Manjura (SPD).

Mit dem aktuellen Wohnungsbauprogramm 2018/2019 hat der Magistrat deshalb die Förderung von 166 Neubauwohnungen mit Belegungsbindungen von 25 Jahren beschlossen – darunter Neubauvorhaben in Bierstadt, altengerechtes Wohnen am Pflegewohnheim im Neubaugebiet Hainweg und 110 Wohneinheiten am Standort American Arms Hotel, berichtet die Stadtverwaltung.

Zudem sei die Förderung für den ersten Entwicklungsschritt beim Vorhaben Kastel-Housing mit rund 30 Wohnungen auf den Weg gebracht worden. Für die Bauvorhaben werden Fördermittel des Landes in Höhe von rund 20 Millionen Euro akquiriert. Wiesbaden beteiligt sich mit knapp 15 Millionen Euro.

Teil des Beschlusses ist auch die Verlängerung von Belegungsbindungen und der Neuankauf von Belegrechten in einer Größenordnung von 200 Wohneinheiten. „Damit soll einerseits dem schnellen Abschmelzen der gebundenen Bestände zusätzlich zum Neubau entgegengewirkt werden; andererseits wollen wir mit dem Ankauf von Belegrechten neue Wohnungen in die Förderung bekommen – vor allem in Quartieren, in denen wir aktuell kaum öffentlich geförderte Wohnungen haben“, sagt Manjura. Auch für diese Vorhaben stelle das Land Hessen Fördermittel bereit.

Neben der Verlängerung von Belegungsbindungen steht der Neubau von bezahlbarem Wohnraum für Christoph Manjura oben auf der Prioritätenliste.

„Für den Verlauf des Jahres 2019 ist zudem ein weiteres Wohnungsbauprogramm mit geförderten Wohneinheiten vorgesehen“, kündigt der Sozialdezernent an.

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