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Fulminanter Festivalabschluss

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14000 Besucher kamen zum Exgroundfestival

Filmfreunde aus aller Welt zog es in den vergangenen zehn Tagen nach Wiesbaden. Das Exground Filmfestival feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum, und die Organisatoren konnten sich über gut besuchte Kinosäle freuen – 14000 Besucher kamen im Jubiläumsjahr. Elf Filme wurden in fünf verschiedenen Wettbewerben prämiert.

Vor allem der deutsche Kurzfilmwettbewerb zog zahlreiche Festivalgäste an. Der Gewinnerfilm „Beige“ von Sylvie Hohlbaum gibt Antwort auf die Frage, warum denn nur überall sämtliche Senioren beige Kleidung tragen. Für die Dokumentation bekam die Regisseurin 3000 Euro vom Kulturamt der Stadt.

Auch Nachwuchsfilmer wurden prämiert. Eine Schülergruppe der Wiesbadener Sophie-und-Hans-Scholl-Schule nahm den ersten Preis im Wiesbadener Jugendfilm-Wettbewerb mit nach Hause. Im lokalen Kurzfilmwettbewerb gewannen die Nachwuchstalente Alessia Mandanici und Felix Zimmermann mit „Spieglein, Spieglein“.

Die Geschichte von Lena, einem einsamen, übergewichtigen Mädchen, das zusammen mit seiner egoistischen Mutter in einem tristen Wohnblock in Rotterdam lebt, gewann den Internationalen Jugendfilmwettbewerb.

An ein sehr sensibles Thema heran wagte sich auch die Regisseurin Charlotte Rolfes in ihrem Film „Guck woanders hin“. Der Kurzfilm, der sich mit innerfamiliärem Missbrauch auseinandersetzt, wurde als bester Vorfilm im Jugendwettbewerb gekürt.

Im internationalen Wettbewerb gewann der polnischen Kurzfilm „The Conversation“ von Piotr Sulkowski, der vom Briefwechsel zweier Mörder erzählt.

Freunde des Independentfilms können sich jetzt schon auf 2013 freuen: Am 24. November beginnt das nächste Festival. (jki.)

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