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Freunde des Filmerbes

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Förderverein will Murnau-Stiftung unterstützen

Die Murnau-Stiftung gewinnt neue Freunde: Persönlichkeiten aus der Filmbranche gründen den Verein „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes“. Der in Gründung befindliche Verein soll für die Unterstützung der Murnau-Stiftung werben und Geld auftreiben, um den umfangreichen Filmbestand digitalisieren zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Regisseur Volker Schlöndorff, Schauspieler Mario Adorf und Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) haben bereits zugesagt, dem Verein beizutreten. Mit von der Partie ist zudem der Berliner Filmproduzent Eberhard Junkersdorf, der Vorsitzender des Verwaltungsrats der Filmförderungsanstalt (FFA) und Kuratoriumsvorsitzender der Murnau-Stiftung ist.

Während eines Berlinale-Empfangs am vergangenen Dienstag in der Hessischen Landesvertretung in Berlin wurde die von der Stiftung entwickelte Initiative vorgestellt.

Engagement aller gefordert

„Um das Filmerbe zugänglich zu machen, sind wir in einem Wettlauf mit der Zeit“, sagte Ernst Szebedits, Vorstand der Murnau-Stiftung. Aus eigener Kraft schaffe es die Stiftung nicht, die insgesamt 6000 Filme zu digitalisieren, damit sie auch weiterhin in Kinos und im Fernsehen gezeigt werden können.

Für den Erhalt des deutschen Filmerbes seien Staat und Filmbranche gefordert, sagte Junkers-dorf. Aber auch die Gesellschaft müsse sich engagieren. „Wir alle sind gefordert und verpflichtet, das Filmerbe des 20. Jahrhunderts ebenso wie aktuelle Produktionen in technisch guter Qualität zu sichern und zu restaurieren“, sagte er weiter, „damit künftige Generationen diese Filme auch noch in 100 Jahren sehen können“. (miu.)

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