Tabea Rößner, Bundestagsabgeordnete der Grünen, erklärt sich solidarisch mit den Abgeordneten der Linken.
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Tabea Rößner, Bundestagsabgeordnete der Grünen, erklärt sich solidarisch mit den Abgeordneten der Linken.

Freiwillig im Visier

Tabea Rößner schreibt an den Verfassungsschutz

Die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) will vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Das hat Rößner dem Bundesamt für Verfassungsschutz gestern brieflich mitgeteilt.

Die Grüne erklärt sich damit solidarisch mit den 27 Abgeordneten der Linke, die sich nach wie vor im Visier der Verfassungsschützer befinden. Ihre Überwachung solle so lange dauern wie die der Linken-Abgeordneten. „Für mich ist es ein Unding, dass ein deutscher Geheimdienst Vertreterinnen und Vertreter einer Fraktion beobachtet, die immerhin von 11,8 Prozent der Bevölkerung in freier und geheimer Wahl gewählt wurde“, schreibt Tabea Rößner den Verfassungsschützern.

Sicher seien manche Forderungen der Linken „nicht immer gut und sinnvoll für den Staat“, so die Grüne: „Aber aus unsinnigen Ideen gleich eine Gefährdung für die Demokratie machen?“

Die Überwachung der Abgeordneten sei dafür eine viel größere Gefahr. (jok.)

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