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Wohnen

Weg frei für Ostfeld in Wiesbaden

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Das Untersuchungsergebnis zum neuen Stadtteil in Wiesbaden empfiehlt eine städtebauliche Entwicklung. Die Gremien sollen sich über den Sommer eine Meinung bilden.

Der Abschlussbericht der vorbereitenden Untersuchungen zum Projekt Ostfeld empfiehlt die Einleitung einer städtebaulichen Entwicklung. Das teilt die Verwaltung mit. Projektleiter Jo Mengden und SEG-Geschäftsführer Roland Stöcklin haben Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) den Bericht übergeben. „Dies ist der erste Schritt, um zügig zusätzliche Flächen für bezahlbaren Wohnraum, konkret für etwa 4750 Wohnungen, und zusätzliche Arbeitsplätze bereitzustellen“, so der Noch-OB zu dem neuen Stadtteil für rund 10 000 Menschen. Die Beratungen der politischen Gremien könnten nun beginnen, um dann eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Der Bericht und die dazugehörenden Gutachten sollen in den kommenden Tagen allen Stadtverordneten sowie den betroffenen Ortsbeiräten zur Kenntnis gegeben werden, damit sich alle Beteiligte über die Sommerpause eine Meinung bilden können. Parallel dazu werde der Bericht – ebenfalls inklusive aller Anlagen – auf www.dein.wiesbaden.de veröffentlicht.

Im Kern sei eine Entwicklung im Bereich der Siedlung „Am Fort Biehler“ geplant, wo ein gemischt genutztes Stadtquartier mit hoher Dichte entstehen soll. Im nördlichen Bereich gegenüber dem Gewerbegebiet Erbenheim solle ein neues Gewerbegebiet entstehen. Das bestehende Gewerbegebiet am Dyckerhoffbruch soll weiterentwickelt werden. Der Untersuchungsbericht stelle aber auch dar, dass die Aspekte zu Umwelt, Klima, Verkehr und Infrastruktur im Planungsprozess berücksichtigt werden und welche Optimierungen bei den weiterführenden Planungen in den kommenden Jahren möglich seien.

87 Prozent der Flächen im Untersuchungsgebiet gehören laut der Mitteilung der öffentlichen Hand. Im Verhältnis zu anderen Gebieten im Stadtgebiet seien nur relativ wenige Privateigentümer, Mieter, Pächter, Vereine oder Betriebe betroffen. Im Rahmen der Voruntersuchung sei auch die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer und Nutzungsberechtigten ermittelt worden. Und die sei „erfreulicherweise insgesamt hoch”.  

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