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„Frank-Furt“ abgelehnt

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Von: Ute Fiedler

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Wiesbadener Eltern blieben 2015 ihren Lieblingsnamen weitestgehend treu. Bei den Mädchen liegen Marie, Sophie und Maria auf den ersten plätzen. Bei den Jungennamen befinden sich Maximilian, Alexander und Paul an der Spitze.

Im vergangenen Jahr sind die Wiesbadener und Wiesbadenerinnen ihren Lieblingsnamen weitestgehend treu geblieben. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Bei den Mädchen lagen 2015 die Namen Marie, Sophie und Maria auf den ersten drei Plätzen, gefolgt von Anna und Mia, heißt es. Im Jahr zuvor lautete die Reihenfolge laut Stadtverwaltung Marie, Sophie, Emilia, Maria und Sophia.

Bei den Jungennamen sind mit Maximilian, Alexander und Paul ebenfalls bekannte Namen an der Spitze, dahinter folgen Elias und Noah. „Insgesamt sind dies schon bekannte Namen, nur die Reihenfolge habe sich dieses Jahr geändert“, resümiert Dezernent Oliver Franz (CDU). 2014 lautete die Reihenfolge Alexander, Maximilian, Paul, Noah und Elias.

Doch auch neue Namen wurden von den frischgebackenen Eltern gewünscht. So seien Nima und Kufuku als außergewöhnliche Namen eingetragen worden. „Der Wunschname ,Frank-Furt‘ wurde allerdings von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Standesamtes abgelehnt“, heißt es.

Eine bundesweite Statistik wird die Gesellschaft für deutsche Sprache mit Sitz in Wiesbaden in diesem Frühjahr präsentieren. Für 2014 hatte sie mithilfe der Standesämter als Favoriten bei den Erstnamen Hanna/Hannah und Luis/Louis ermittelt.

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