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Flashmob mit vielen Fragezeichen

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Am Oppositions-Protest gegen Grundstücksgeschäft nehmen nur vier Stadtverordnete der Grünen sowie der Unabhängigen und Freien Wähler beteiligt.

An einem angeblichen „Flashmob“ haben sich am Samstagmittag nur vier Stadtverordnete der Grünen sowie der Unabhängigen und Freien Wähler (UFW) beteiligt.

Um gegen den von der Stadt avisierten Vergleich mit dem Projektentwickler OFB im Zusammenhang mit der Rückabwicklung des Grundstücksgeschäfts „Wilhelmstraße 1“ zu protestieren, versammelten sich nur Grünen-Fraktionschefin Christiane Hinninger, ihr Stellvertreter Claus-Peter Große, Dorothea Angor, die kulturpolitische Sprecherin der Grünen, die stellvertretende UFW-Fraktionsvorsitzende Susanne Pöpel sowie deren Mann und zwei Söhne auf der Grünfläche an der Wilhelmstraße. Später stieß auch noch der Architekt Michael Müller zu der kleinen Schar.

Die Kritiker der Großen Koalition (GroKo) hielten Gesichtsmasken aus Papier in den Händen, auf denen Fragezeichen aufgedruckt waren. Sie finde es aber „zu kindisch“ die Maske aufzusetzen, meinte Angor, so dass bis auf Pöpels Söhne und Müller keiner die Papierblätter mit den Augenschlitzen über den Kopf streifte. Auf einem Plakat war die Botschaft „GroKo – OFB? Wiesbaden wills wissen!“ zu lesen.

Im Gegensatz zu gut vorbereiteten und scheinbar spontanen Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer meist nicht persönlich kennen, fand der bescheidene Protest der Wiesbadener Oppositionspolitiker allerdings keine unmittelbare Resonanz. (jjo)

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