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Auch die Einführung von Elektrobussen hat Wiesbadens Luftqualität verbessert.
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Auch die Einführung von Elektrobussen hat Wiesbadens Luftqualität verbessert.

Wiesbaden

Fahrverbot vermieden

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Als erste Stadt in Deutschland ist Wiesbaden ohne Fahrverbot aus der Klagewelle der Deutschen Umwelthilfe hervorgegangen. So hat die Stadt es geschafft.

Der Jubel war groß, als die deutsche Umwelthilfe (DUH) im Februar ihre Klage gegen das Land wegen des Wiesbadener Luftreinhalteplans zurückzog. Als erste Stadt in Deutschland war Wiesbaden ohne Fahrverbot aus der Klagewelle der DUH hervorgegangen. Der DUH-Rechtsanwalt Remo Klinger lobte den Luftreinhalteplan als den besten in der ganzen Republik. Das ehrgeizige Paket mit 49 Projekten wie ein neues Parkkonzept, Elektrobusse, Fahrradwege und vieles mehr beeindruckte auch das Gericht.

Die ersten Elektrobusse wurden bereits vorgestellt, die ersten zehn der insgesamt 273 Fahrzeuge der Busflotte gehen zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember in Betrieb. Die Bundesregierung fördert die ersten 140 Elektrobusse mit 45 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 75 Millionen Euro. Dirk Meyer vom Bundesumweltministerium ließ kürzlich durchblicken, dass auch die folgenden E-Bus-Lieferungen Chancen auf Co-Finanzierung durch den Bund hätten; die Regierung sei von Wiesbadens Engagement beeindruckt. Die Stadt hat für die nächsten beiden Jahre 100 Millionen Euro für die Verkehrswende eingeplant.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) ist optimistisch, dass auch andere umstrittene oder schwierige Projekte umgesetzt werden. Für das 365-Euro-Ticket hat die Landeshauptstadt eine Million im Etat bereit gestellt. „Ich bin zuversichtlich, dass der Bund die Förderung zusagt“, sagte Kowol auf Anfrage. Das verbilligte Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr für Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ist nur mit der Unterstützung des Bundes finanzierbar. Zudem nimmt der Bau von Park&Ride-Parkplätzen am Stadtrand Fahrt auf. Einige Lücken im Radwegenetz wie in der Biebricher Straße und Emser Straße wurden geschlossen, der Bau weiterer Radwege ist in Planung oder in der Umsetzung. 

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