Schüler war bewaffnet

Liegt Verstoß gegen Waffengesetz vor?

Ganz so harmlos, wie es zunächst schien, war der Vorfall an der Albrecht-Dürer-Schule in Wiesbaden wohl doch nicht. Laut Polizei war der 18-jährige Schüler, der am Mittwoch über das soziale Internet-Netzwerk Facebook eine Revolution angekündigt hatte, bewaffnet.

Die Beamten fanden bei ihm einen Teleskopschlagstock und eine Schreckschusswaffe, allerdings ohne Munition. Für das Tragen solcher Waffen außerhalb der Wohnung oder der eigenen Geschäftsräume wird ein „Kleiner Waffenschein“ benötigt. Er berechtigt jedoch nur zum Führen der Waffe, nicht auch zum Besitz. Dafür wird ein Waffenschein benötigt. Wer also in der Öffentlichkeit mit einer Waffe unterwegs ist, muss beides nachweisen können.

Ob der 18-Jährige diese Papiere besitzt, ist nicht klar. Laut dem Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft ist davon auszugehen, dass jetzt auch wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird. (uf.)

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