1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Explosion in Wiesbaden: Ein drei Zentimeter großer Riss in der Gasleitung entdeckt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Madeleine Reckmann

Kommentare

Mitarbeiter von Eswe Versorgung legen die Gasleitung frei.
Mitarbeiter von Eswe Versorgung legen die Gasleitung frei. © Rolf Oeser

Fachleute haben die Leckage gefunden. Die Untersuchung läuft.

Einen Tag nach der Gasexplosion in einem Wohnhaus im Wiesbadener Stadtteil Nordenstadt haben Mitarbeiter:innen des Energieversorgers Eswe und der Gutachter das Leck in der Gasleitung gefunden.

Nach Angaben von Eswe Versorgung ist die Zuleitung zwischen Hauptleitung und Hausanschluss in dem Vorgarten freigelegt und auch der Terrassenbelag entfernt worden. „In einem Abstand von zwei Metern zur Hauswand haben die Fachleute neben der Terrasse einen drei Zentimeter langen Riss entdeckt“, sagt Unternehmenssprecher Frank Rolle der FR. Wie der Riss in dem aus Polyethylen bestehenden Leitungsstück von 1973 entstehen konnte, stehe noch nicht fest. Gutachter:innen müssten das Leitungsstück jetzt untersuchen.

Am Donnerstagmorgen gegen halb acht war die Feuerwehr zu dem Bungalow im Hessenring gerufen worden, weil eine Gasverpuffung das Haus stark beschädigt und zwei Personen verletzt hatte. Fenster und Türen waren durch den Druck herausgerissen worden und das Wohnzimmer stand in Flammen. Das Feuer war schnell gelöscht worden. Die Verletzten waren derweil ins Krankenhaus gebracht worden. Die Berufsfeuerwehr hatte bald ein Leck in der unter dem Vorgarten verlaufenden Gasleitung vermutet. Demnach sollte sich Gas unterirdisch ausgebreitet haben und durch die Mauerritzen ins Haus gelangt sein. Dieser Verdacht hat sich durch den Riss in der Leitung erhärtet. Die Bewohnerin und der Bewohner haben wohl mit dem Anschalten des elektrischen Lichts die Explosion ausgelöst.

Auch interessant

Kommentare