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Erinnern an Widerstandskämpfer

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Erneut Veranstaltungsreihe zum 27. Januar. Theater im Rathaus

Seit vielen Jahren wird am 27. Januar in der Landeshauptstadt der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im Jahr 1945 gedacht. Und auch in diesem Jahr findet wieder eine Veranstaltungsreihe statt.

Den Auftakt bildet eine Ausstellung zur Verstrickung der hessischen Justiz in das NS-System und den Umgang der Nachkriegsjustiz mit der Vergangenheit. Die Ausstellung ist noch bis zum Donnerstag, 31. Januar, im Justizzentrum in der Mainzer Straße zu sehen.

Eine Ausstellung, die an den Beitrag jüdischer Spitzensportlerinnen in der deutschen Frauenleichtathletik erinnert, wird am Sonntag, 27. Januar, im Frauenmuseum, Wörthstraße 5, eröffnet.

Initiative von Herzog

Mit dem Leben und Sterben von Georg Elser, dem Hitler-Attentäter, befasst sich ein Theaterstück, das am Montag, 28. Januar, um 19 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses gezeigt wird. An einen anderen Widerstandskämpfer, den letzten Innenminister des Volksstaates Hessen, Wilhelm Leuschner, erinnert Axel Ulrich am Dienstag, 29. Januar, um 19 Uhr im Rathaus. Zudem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungen. Das Programm ist im Internet unter www.wiesbaden.de einzusehen.

Der 27. Januar war im Jahr 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum nationalen Gedenktag für alle Opfer des NS-Regimes in Leben gerufen und 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Gedenktag erklärt worden. (uf.)

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