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Engel schweben vom Himmel

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Der Sternschnuppenmarkt lockt Besucher aus dem in- und Ausland nach Wiesbaden. Die Weihnachtsmarkt-Tassen ziert in diesem Jahr das Biebricher Schloss.

Von Gaby Buschlinger

Dass es wieder ein Feuerwerk geben wird, steht fest. Ebenso, dass wieder Engel vom Himmel einschweben, und alle Lichter des Sternschnuppenmarkts und des Weihnachtsbaums entzünden. Aber auf welche Weise sie es in diesem Jahr machen werden – ob spektakulär illuminiert am Baukran hängend oder auf einem Hochseil balancierend – das bleibt bis zur feierlichen Eröffnung am 27. November, 18 Uhr, ein Geheimnis.

Verraten hat Wirtschaftsdezernent Detlef Bendel (CDU) bei der Vorstellung des Weihnachtsmarkts-Programms nur das jährlich wechselnde Motiv der blauen Glühweintassen: Sie werden diesmal vom Biebricher Schloss geziert. In den vergangenen Jahren waren hier neben den Weihnachtsmarktbuden bereits Wahrzeichen der Stadt wie das Kurhaus und die Griechische Kapelle zu sehen.

Mehr Becher produziert

Die Motiv-Becher mit den Zeichnungen von der Wiesbadener Grafikerin Monika Steidl, gibt es seit sieben Jahren. Es sind längst beliebte Sammlerstücke. Im vergangenen Jahr seien alle 24500 Exemplare im Nu verkauft gewesen, sagt Martin Michel von Wiesbaden Marketing. Daher wurden diesmal 26000 Stück produziert. Viele Besucher verzichten auf die zwei Euro Pfand und nehmen ihre Tasse als Souvenir mit nach Hause.

Laut Bendel hat sich der Sternschnuppenmarkt, der zum elften Mal mit einheitlichen Büdchen zentral auf dem Schlossplatz aufgebaut wird, zum „Publikumsmagneten“ entwickelt und locke auch Auswärtige an. 190 Busgruppen, teils aus Österreich, der Schweiz, Holland und England, hätten im vergangenen Jahr den Sternschnuppenmarkt zum Ziel gehabt, sagte Michel.

Kunst und Kulinarisches

Für dieses Jahr gebe es bereits 160 Anfragen von Reiseveranstaltern auch aus dem Ausland. „Der Sternschnuppenmarkt ist eine feste Größe im Tourismus geworden.“ Mit 25000 Programmheften, die natürlich auch wegen der in Erbenheim stationierten US-Streitkräfte zweisprachig sind, wird das weihnachtliche Event beworben.

Insgesamt wird es 132 Stände geben. Fast alle bieten Kunsthandwerk an. Speisen und Getränke gibt es an 18 Buden, dazu kommen für Kinder zwei Karussells und eine Eisenbahn. Ein Lageplan ist im Programmheft enthalten. Auch die Krippe mit den lebensgroßen Holzfiguren fehlt nicht. Ebenso wenig wie das Riesenrad auf dem Mauritiusplatz und die Schlittschuhbahn auf dem Warmen Damm.

Bühnenprogramm

Täglich wird um 17.30 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus ein Fenster des lebendigen Adventskalenders geöffnet. Zu sehen und zu hören gibt es verschiedene Darbietungen wie Musik, Tanz, Zauberei und Aufführungen von Adventsgeschichten. Die Marktkirche lädt täglich um 17.45 Uhr zu einer Orgelmusik mit einer anschließenden Kurzandacht unter dem Motto „12 Minuten mit Gott“

Das Programm auf der Bühne wechselt täglich und reicht vom Mitmachtheater über Klamauk bis zur Chormusik. Toiletten finden sich zwischen dem Rathaus und dem Café Lumen. Ein Wickelraum steht Eltern im Rathaus zur Verfügung – aber nur montags bis freitags bis 19 Uhr und samstags bis 15 Uhr. Den Schlüssel erhält man an der Pforte.

Einige Geschäfte und das Einkaufszentrum in der Fußgängerzone öffnen ab dem 15. Dezember bis 21 Uhr. „Um den Kunden Zeit und mehr Ruhe für den Einkauf zu schenken“, wie Ilka Fuchs vom Wiesbadener Wirtschafts- und Marketingverband sagte.

Die Stände auf dem Sternschnuppenmarkt sind montags bis donnerstags von 10.30 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 21.30 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr geöffnet. Am 23. Dezember endet der Budenzauber.

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