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Eiszeit am Schillerdenkmal bleibt vorerst

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Von: Ute Fiedler

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Am 21. November beginnt in Wiesbaden die Eswe-Eiszeit.
Am 21. November beginnt in Wiesbaden die Eswe-Eiszeit. © Rolf Oeser

Bis 2014 bleibt die Eswe-Eiszeit an ihrem Standort am Schillerdenkmal am Warmen Damm in Wiesbaden. Gespräche über einen neuen Veranstaltungsort laufen bereits.

Bis 2014 bleibt die Eswe-Eiszeit an ihrem Standort am Schillerdenkmal am Warmen Damm in Wiesbaden. Gespräche über einen neuen Veranstaltungsort laufen bereits.

Heftige Kritik hat es in den vergangenen Jahren an der Eswe-Eiszeit am Warmen Damm gegeben. Nach einem Gutachten hatten die Denkmalschutzbehörden der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen die Stadt aufgefordert, einen Alternativstandort zu suchen. Durch Großveranstaltungen auf dem denkmalgeschützten Areal würde es zu Schäden unter anderem an den Bäumen kommen, lautete die Begründung.

Doch auch in diesem und im kommenden Jahr werden wieder am Schillerdenkmal am Warmen Damm Pirouetten gedreht. Seit 2005 wird dort Jahr für Jahr die Eisbahn präpariert. Ins Leben gerufen worden war die Veranstaltung bereits 2003. Damals sausten die Wiesbadener noch vor dem Kurhaus über das blitzblanke Eis, bis es zur Verlegung kam.

Lösung in Sicht

Jetzt soll die Eiszeit erneut den Standort wechseln: 2014 endet der Vertrag zwischen den städtischen Kurbetrieben mit dem Veranstalter der Eiszeit. Dann muss die Eiszeit an anderer Stelle stattfinden, sagt Henning Wossidlo. Nach Angaben des Kurdirektors zeichne sich eine Lösung ab, über die er jedoch noch nichts sagen könne. „Die Gespräche laufen.“

Auch wenn die Besucher – laut Wossidlo werden zum Sternschnuppenmarkt und zur Eiszeit wieder rund 300000 Besucher erwartet – vermutlich davon nichts mitbekommen werden: Man hat einige kleinere Änderungen an der 800 Quadratmeter großen Eislauffläche und den Eisstockbahnen vorgenommen. „Die Bahnen sind ein wenig seitlich verrückt, damit sie aus dem Baumkronenbereich herauskommen. So sollen die Bäume geschützt werden.“ Auch sei ein Baum „eingehaust“ sprich mit Absperrgittern eingezäunt worden. Ebenso wie das Schillerdenkmal.

Das Eis wächst

„Höchst harmonisch“ seien die Arbeiten vorangegangen, sagt Wossidlo. Und das Eis habe schon fast die erforderliche Dicke erreicht. „Und falls noch etwas fehlen sollte, wird das der Eismeister bis Mittwoch auf jeden Fall hinbekommen.“ Acht Zentimeter dick muss das Eis sein, dann steht dem Eislaufvergnügen nichts mehr im Wege.

Wossidlo ist nicht nur für die jetzige Eiszeit zuversichtlich. Er ist auch sicher, dass im Laufe des kommenden Jahres ein neues Konzept für die Eiszeit präsentiert werden kann. Eines, das finanzierbar ist und das dem Denkmalschutz gerecht wird. „Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir so tolle Dinge hinbekommen, etwa die Openair-Konzerte. Da werden wir sicherlich auch einen Platz für die Eiszeit in zwei Jahren finden.“

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