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„Ein echter Rachenputzer“

Thomas de Vries über seine Rolle in „Lohengrin“

Am Samstagabend eröffnen die Maifestspiele mit Wagners „Lohengrin“. Der Bariton Thomas de Vries singt in der romantischen Oper Friedrich von Telramund. Er ist seit der Spielzeit 2002/2003 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden.

„Eine Premiere ist immer ein besonderer Abend, und bei den Maifestspielen ist das Gefühl noch ein bisschen stärker. Ich singe die Partie des Friedrich von Telramund, ein „echter Rachenputzer“, wie es mein Kollege Endrik Wottrich einmal nannte. Ich habe schon einige Wagner-Rollen gesungen – das ist eine Herausforderung, die mir mehr und mehr Spaß macht. Privat bevorzuge ich Barockmusik, aber dafür ist meine Stimme nicht schlank genug.

Vor etwa einem dreiviertel Jahr fing ich an, die Partie einzustudieren. Am Anfang steht das wie ein riesiger Berg vor einem, und man fragt sich, wie man all die Noten in den Kopf bekommen soll. Ich lerne jedoch relativ schnell und brauche auch immer etwas den Druck der nahenden Proben. Die begannen Anfang März. Die Arbeit mit der Regisseurin Kirsten Harms hat mir viel Spaß gemacht, weil sie einerseits sehr konkrete Vorstellungen von den Figuren und Szenen hat, uns andererseits aber die Freiheit gelassen hat, auch unsere Ideen einzubringen.“

Die Premiere von „Lohengrin“ am 28. April ist ausverkauft. Nächste Vorstellung am 17. Mai um 17 Uhr.

Aufgezeichnet von Mirjam Ulrich

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