Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wiesbaden

Ein drittes Gleis ab Wiesbaden

  • VonDiana Unkart
    schließen

Klaus Wagner, Geschäftsführer der Aartalbahn Infrastruktur Gesellschaft, spricht sich für eine gemeinsame Trasse für Citybahn und Aartalbahn aus.

Die Citybahn soll von Wiesbaden nach Bad Schwalbach auf der Aartalbahntrasse laufen. Aber auf welcher Spurenbreite? Die gegenwärtigen Gleise haben einen im Eisenbahnverkehr üblichen Abstand von 1,40 Meter. Die Citybahn, eine Straßenbahn, soll dagegen auf Schienen mit einem Meter Abstand fahren. Klaus Wagner, Geschäftsführer der Aartalbahn Infrastruktur Gesellschaft (ATB), plädiert dafür, beide Spurenbreiten einzurichten, das heißt, ein drittes Gleis zwischen die bestehenden zu legen. Wagner ist der Erhalt der Nassauischen Touristikbahn (NTB) auf der Aartalbahnstrecke eine Herzensangelegenheit. Die tuckert aber nur auf den 1,40 Meter breiten Schienen.

Ihm zufolge ist es kurzsichtig, jetzt nur ein Meter-Gleis für die Citybahn zu verlegen. Er verweist auf folgende Vorteile: Sollte das Citybahnprojekt im bevorstehendem Wiesbadener Bürgerentscheid scheitern, könnte der Rheingau-Taunus-Kreis die Aartalbahn wieder aufleben lassen, teilt Wagner mit. Zudem könnte auf der 1,40-Meter-Spur parallel zur Citybahn einmal eine Regionalbahn von Diez bis ins Rhein-Main-Gebiet fahren, was das Land Rheinland-Pfalz in einer Machbarkeitsstudie zu prüfen beabsichtigt. Wagner zufolge würde sich das Planfeststellungsverfahren außerdem einfacher gestalten, wenn nur eine Funktionserweiterung genehmigt werden müsste.

Die ATB, die für die Instandhaltung der Aartalbahnstrecke verantwortlich ist, hat der Citybahn Gesellschaft jetzt angeboten, die Vorarbeiten gemeinschaftlich zu übernehmen. Zudem habe sie ihr erlaubt, die Strecke für ihre Planungen zu betreten, was ansonsten verboten sei, teilt Wagner mit. In diesem Zuge könne auch die Strecke doch so hergerichtet werden, dass die Touristikbahn wieder fahren könne.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare