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Sportartikel

Decathlon aus dem Rennen?

Die Ansiedlung von Decathlon hat derzeit keine Priorität bei der Stadt. Experten schätzen, dass Karstadt seine Sportabteilung verdoppeln möchte.

Von Armin Thomas

Eigentlich wollte das französische Sportartikelgeschäft Decathlon im Frühjahr eine Filiale auf dem alten Post-Areal hinter dem Mainzer Hauptbahnhof eröffnen. Doch es ist still geworden um die Ansiedlung des Multis.

Ein neues Gutachten vertritt nach Informationen der Mainzer Rhein-Zeitung die Einschätzung, dass die Sportartikel-Nachfrage in der Landeshauptstadt zu 90 Prozent gedeckt wird. Hinzu kommt: Experten gehen davon aus, dass Karstadt seine Sportabteilung nach dem Neubau des Einkaufskomplexes in der Ludwigsstraße von derzeit 1000 Quadratmetern mindestens verdoppeln möchte. Deshalb hat die Ansiedlung von Decathlon für die Stadt aktuell keine Priorität. Sprecher Markus Biagioni, dem das neue Gutachten gestern noch nicht vorlag, bestätigte diese Tendenz.

Vorrang aus städtischer Sicht hat die Ludwigsstraße. Bis Juni wird die Stadt ihre Vorschläge dem Projektentwickler ECE unterbreiten. Dann beginnen die Verhandlungen. Biagioni: „Kein Mensch weiß, wie die ausgehen. Daher sind wir sehr vorsichtig, was andere Ansiedlungsprognosen angeht.“ Denn was Karstadt vorhabe, stehe nicht fest. Das gelte auch für das Sportartikelangebot im Ludwigsstraßen-Komplex.

Wolfram Richter, Eigentümer des alten Post-Areals, ist enttäuscht über die neue Entwicklung: „Die Stadt hatte mir versichert mich zu informieren, sobald das neue Gutachten vorliegt. Aber ich habe nichts gehört.“

Bei Decathlon selbst hat man das Vorhaben indes noch nicht aufgegeben, erläutert Lena Isoz, Assistentin der Geschäftsführung. Allerdings: „Wir werden erst dann etwas bekanntgeben, wenn feststeht, dass wir in Mainz eröffnen.“

Erleichtert äußert sich Michael Kapp vom Sportgeschäft in der Schusterstraße: Er sehe höchstens noch Luft für Outdoor-Produkte wie Camping, Wassersport, Reiten und Golf.

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