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Christiane Hinninger wird zur Wiesbadener Dezernentin gewählt

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Von: Madeleine Reckmann

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Christiane Hinninger ist jetzt hauptamtliche Dezernentin in Wiesbaden.
Christiane Hinninger ist jetzt hauptamtliche Dezernentin in Wiesbaden. © Monika Müller

Aber das Ergebnis ist denkbar knapp. Die Grünen-Politikerin erhält nicht alle Stimmen aus ihrem Bündnis.

Die langjährige Grünen-Politikerin Christiane Hinninger hat es geschafft aber, es war knapp. Wie abzusehen war, hat die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung die 61-Jährige am Donnerstagabend zur Dezernentin für Umwelt, Wirtschaft, Gleichstellung und Digitalisierung in geheimer Wahl gewählt. Die Mehrheit der 81 Stadtverordneten, genau 41, hat Hinninger ihre Stimme gegeben. Die studierte Biologin, die seit 1993 in Wiesbaden Politik macht, wird von der Kooperation im Rathaus, aus Grünen, SPD, Linken und Volt unterstützt, die zusammen 43 Stimmen hat. Zwei davon haben ihr also die Stimme verweigert.

Der Gegenkandidat Ulrich Vonderheid, erhielt 39 Stimmen, und damit eine mehr als die Opposition hat. Ihn hatten die Fraktionen CDU, FDP, Freie Wähler/Pro Auto und BLW/ULW/BIG am Dienstag überraschend vorgestellt. Der frühere Bürgermeister der baden-württembergischen Stadt Leonberg war als Fachmann für Wirtschaft und Verkehr gepriesen worden. Hinninger füllt die seit längerem vakante hauptamtliche Stadtratsstelle aus, die die Grünen als stärkste Kraft in der Kooperation für sich beanspruchen. Sobald Bürgermeister Oliver Franz (CDU) im Sommer 2023 ausscheidet, wird sie auch zur Bürgermeisterin ernannt. mre

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