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Wiesbaden

Bunt statt blau

  • Arne Löffel
    VonArne Löffel
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Eine Krankenkasse und das Gesundheitsdezernent starten einen Malwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch. Neu im Wettbewerb ist der Wunsch der Organisatoren, mehr über die Entstehungsgeschichte der Bilder zu erfahren.

Mit der Kampagne „bunt statt blau“ wollen Wiesbadens Gesundheitsdezernent Axel Imholz (SPD) und eine Krankenkasse Kinder und Jugendliche für die Gefahren des Alkoholmissbrauchs sensibilisieren. Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung startet die Kampagne mit einem Malwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 17 Jahren das Thema „Komasaufen“ kritisch behandeln und Plakate entwerfen sollen.

Seit 2010 haben laut Stadtverwaltung so bundesweit mehr als 72 500 junge Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gemalt, darunter auch viele Schüler aus Wiesbaden.

Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, sind sie immer noch alarmierend: Im Jahr 2014 kamen bundesweit rund 23 000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. In der Landeshauptstadt ging die Zahl mit 59 Betroffenen im selben Zeitraum um rund neun Prozent zurück.

„Wir müssen Jugendliche weiter sensibilisieren und über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums aufklären. Das gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“, erklärt Imholz. „Mit ihren bunten Plakaten bekennen junge Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch.“

Making-of-Videos gesucht

Neu im Wettbewerb ist der Wunsch der Organisatoren, mehr über die Entstehungsgeschichte der Bilder zu erfahren. Was ist die Idee hinter dem Bild? Wie ist die Idee entstanden? Wurde in der Schule oder mit Freunden das Thema Komasaufen diskutiert oder dieses sogar im Unterricht behandelt? Das fertige Video von maximal drei Minuten kann direkt bei YouTube hochgeladen werden.

Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. März. Anschließend werden in allen Bundesländern die besten Plakate ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Jury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), und der Band „Luxuslärm“ den Gewinner. Es gibt Geld- und Sachpreise zu gewinnen. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Making-of-Video gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

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