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Wiesbaden

Büros in Wiesbaden gefragt

  • VonDiana Unkart
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Viele Unternehmen lassen ihre Belegschaften von zu Hause arbeiten, halten aber dennoch an ihren Büros fest. Behörden und Ämter suchen neue Immobilien. Gefragt ist die Innenstadt.

Der Markt für Büroimmobilien in Wiesbaden scheint die Corona-Krise überwunden zu haben. Nach Angaben des Beratungshauses Two Rivers wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 60 000 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet. Zum Vergleich: Im gesamten vorigen Jahr waren es rund 66 000 Quadratmeter.

Es bestehe die Chance, dass die Stadt wieder an die Umsatzrekorde der jüngsten Vergangenheit anknüpfen könne, heißt es im Halbjahresbericht. Viele Unternehmen ließen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwar weiter von zu Hause arbeiten, nahezu alle hielten aber an ihren Büroflächen fest.

Nachgefragt werden Flächen in Wiesbaden traditionell vor allem von Behörden und von Ämtern. Im ersten Halbjahr sind rund zwei Drittel der Neuanmietungen von Mietern dieser Branche getätigt worden. Die Dominanz der öffentlichen Verwaltung auf dem Wiesbadener Büromarkt habe damit erneut zugenommen.

Wegen der hohen Nachfrage ist das Angebot an kurzfristig verfügbaren Büroflächen knapp. Die Leerstandsquote, schreibt das Beratungshaus in seinem Bericht, liege nahe der Marke von zwei Prozent. Besonders gefragte Standorte seien die Innenstadt, die Mainzer Straße und die Abraham-Lincoln-Straße.

Mietobjekte mit mehr als 1000 Quadratmeter Bürofläche seien eine Seltenheit geworden. Großmieter fänden vor allem in Wiesbadens Stadtrandlagen freie Büroflächen.

Wer bei der Lage keine Kompromisse eingehen möchte, müsse bis zu zwei Jahre auf geplante Büroneubauten warten, da spekulative Neubauten in Wiesbaden gegenwärtig nicht realisiert würden.

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