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Büro nach Frankfurter Vorbild

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Von: Diana Unkart

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Das Bündnis Verkehrswende fordert mehr Geld für Radinfrastruktur. Wiesbaden habe da großen Nachholbedarf und schneide im Vergleich mit anderen Kommunen sehr schlecht ab.

Das Bündnis Verkehrswende fordert die Politiker auf, mehr Geld im Haushalt für Radfahrer und Fußgänger bereitzustellen. In einer Mitteilung heißt es dazu: „Auch Rad- und Fußverkehr sind Bestandteil der Verkehrswende.“

In der Kooperationsvereinbarung von SPD, CDU und Grünen seien die Weichen für einen umwelt- und klimaverträglicheren Verkehr gestellt worden. Das Bündnis unterstütze die Umstellung auf einen emissionsfreien Nahverkehr mit Elektrobussen und Citybahn. Doch müsse die Stadt Wiesbaden das eine tun, ohne das andere zu lassen. Um den Radverkehr zu fördern, sollen 2018 zwei Millionen und 2019 2,9 Millionen im Haushalt bereitgestellt werden. Um das Geld in konkrete Vorhaben umzusetzen, brauche es mehr Personal. „Deshalb muss Wiesbaden dringend ein Radfahrbüro nach Frankfurter Vorbild installieren.“ Benötigt würden mindestens drei zusätzliche Stellen für Planung sowie Kommunikation und Koordination. Die Mittel für den Radverkehr von zehn Euro pro Einwohner sowie das Radfahrbüro seien in der Kooperationsvereinbarung niedergeschrieben. „Wir fordern deshalb, dass diese Ziele im Haushalt abgebildet werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Nachholbedarf beim Radverkehr sei groß. Wiesbaden war dreimal hintereinander Schlusslicht beim Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In der Landeshauptstadt werde das Rad deutlich weniger genutzt als in vergleichbaren Städten. Die Radinfrastruktur sei mehr als mangelhaft.

Auch für die Verbesserung der Situation der Fußgänger würden finanzielle Mittel benötigt. Hierzu lägen viele Anregungen der Ortsbeiräte vor. Besonders Kinder und ältere Personen profitierten von optimierten Ampelschaltungen, sicheren Fahrbahnquerungen und breiten Gehwegen, die nicht zugeparkt sind. diu

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