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Blick in die Zukunft

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Von: Arne Löffel

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So stellen sich die Planer den Blick vom Platz der Deutschen Einheit in Richtung Schwalbacher Straße vor.
So stellen sich die Planer den Blick vom Platz der Deutschen Einheit in Richtung Schwalbacher Straße vor. © SEG Wiesbaden

Noch immer ist unklar, wie der Platz der Deutschen Einheit aussehen und wann er fertig gestellt sein wird. Zumindest was die Optik angeht, sind die Pläne der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG schon sehr konkret. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben sind auf mehr als 53 Millionen Euro gestiegen.

Noch ist es für Unbeteiligte schwer vorstellbar, was sich da auf dem Platz der Deutschen Einheit entwickelt und entwickeln soll. Die Pläne der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG sind indes schon sehr konkret. Wann diese bis in die letzte Konsequenz umgesetzt sein werden, das vermag aber auch SEG-Geschäftsführer Andreas Guntrum nicht zu beantworten. „Bis Mai werden zumindest die Hochbauarbeiten an Sporthalle und Gewerbeflächen fertig sein“, sagt Guntrum. Dazu kämen dann noch ein paar Außenflächen, um die bestehenden Bauten auch erreichen zu können.

Zu diesen Außenflächen zählt auch der „Faulbrunnenplatz“, der mit einem Café und einer Stele noch attraktiver gestaltet werden soll.

Zwischen Bleichstraße und Bertramstraße soll der „Quartiersplatz“ entstehen. Der Platz soll schon fast naturnah gestaltet werden, mit viel Grün und einem Bachlauf, der sich zwischen Polizeirevier und Großsporthalle durch die Stadt schlängelt. Das nötige Geld hierfür hat die Stadt bereits organisiert: Es stammt aus einem Topf mit dem Etikett „Soziale Stadt“.

Zwischen Elly-Heuss-Schule und Großsporthalle ist der „Stadtplatz“ geplant. „Wann und wie dieser Platz fertig gestellt wird, ist noch völlig unklar“, sagt Guntrum. Denn der letztendlichen Ausführung steht das Arbeitsamt im Weg. Für neun Millionen Euro müsste das Gebäude abgerissen und ein paar Meter weiter wieder aufgebaut werden. „Hierfür fehlen aber noch die nötigen Beschlüsse, deshalb wird der Stadtplatz erst mal nur bis zum Schulhof gebaut“, sagt der SEG-Geschäftsführer.

Abgesehen von den Kosten für die Verlegung des Arbeitsamts, haben sich auch die für den Stadtplatz veranschlagten und im Haushalt eingeplanten Baukosten um 700 000 Euro auf 1,9 Millionen Euro erhöht. Das resultiere daraus, dass nun zusätzliche Leitungen verlegt werden müssen. Überhaupt sind die Kosten für das gesamte Bauvorhaben gestiegen – um 9,3 Prozent auf 53,42 Millionen Euro. Verantwortlich dafür sind unter anderem höhere Kosten für die Entsorgung des Erdreichs und die Entscheidung für teurere, aber langlebigere und energiesparende LED-Beleuchtung in der Großsporthalle.

Die SEG und die Stadtverwaltung informieren am heutigen Dienstag, 28. Januar, 19 Uhr, über die Entwicklung des Platzes. Ort des Geschehens ist die Mauritiusgalerie, Eingang Hochstättenstraße.

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