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Besonderes im Museum

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Von: Kerstin Klamroth

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Symbolbild: Michael Schick
Symbolbild: Michael Schick © Michael Schick

Im kommenden Jahr gibt es im Museum etliche Sonderausstellungen. Den Höhepunkt stellt eine Schau über Pilze dar und eine private Kunstsammlung ist erstmals zu sehen.

Den Bereichen Kunst und Natur wird das Museum Wiesbaden im kommenden Jahr eine Reihe von Sonderausstellungen widmen. Die erste ist eine Hommage an die Naturforscherin Maria Sibylla Merian. Aus Anlass ihres 300. Todestages am 13. Januar erinnert das Museum in einer Kabinettausstellung an diese Forscherin, deren Sammlung zu den Schätzen des Museums gehört.

Der Jawlensky-Preis der Landeshauptstadt wird 2017 Richard Serra verliehen, die Preisträgerausstellung Props, Films, Early Works eröffnet am 16. März und wird eine schwergewichtige Schau mit viel Blei und einigem Gummi. Ab April zeigt das Museum Emil Noldes Grotesken.

Den Höhepunkt des Jahres in den naturhistorischen Sammlungen bildet jedoch eine umfangreiche Ausstellung über Pilze, ihren Nutzen, ihre Gefahren und ihren kulturellen Einfluss auf unsere Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Pilzforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main werden auch aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert. Insgesamt stellt die groß angelegte Ausstellung über 1000 Pilze vor und bietet damit auch die ideale Gelegenheit, sich auf das Sammeln von Pilzen im Herbst vorzubereiten.

Im Oktober 2017 würdigt das Museum den Wiesbadener Sammler Heinrich Kirchhoff (1874 – 1934). 1917 – vor genau 100 Jahren – zeigte das Museum Wiesbaden erstmals seine private Kunstsammlung, die hochkarätige Namen wie Jawlensky, Klee und Nolde enthielt. Die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene Kur- und Bäderstadt Wiesbaden erwarb sich damit von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde. Im Herbst nächsten Jahres zeichnet das Museum die Entstehung der Sammlung Kirchhoff von 1914 bis 1934 nach und zeigt damit auch die Entwicklung der deutschen Kunst vom Impressionismus über den Expressionismus bis zur Abstraktion. kek

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, dienstags und donnerstags 10—20 Uhr, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 10-17 Uhr. An Feiertagen, auch montags, 10—17. 1. Januar, 24, 25. und 31. Dezember geschlossen.

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