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Bau-Boom in der Krise

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In Wiesbaden war die Zunahme bei Neubauvorhaben im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker ausgeprägt als in Frankfurt, Offenbach und in Hessen.

In Wiesbaden war die Zunahme bei Neubauvorhaben im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker ausgeprägt als in Frankfurt, Offenbach und in Hessen. Dies teilte das Amt für Stadtforschung und Statistik mit.

Der Anstieg bei den geplanten Neubauten beträgt in Wiesbaden 57 Prozent - etwa 14 mal so viel wie im gesamten Bundesland (+ 4 Prozent). In Frankfurt und Offenbach weist der Jahresvergleich sogar ein negatives Vorzeichen aus (- 26,3 und - 47,1 Prozent).

Wie das Amt weiter mitteilt, wurden in Wiesbaden im abgelaufenen Jahr 362 neue Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser mit 551 Wohnungen genehmigt. Spitzenreiter war Darmstadt, wo der Zuwachs zu 2008 am größten war. Im Vergleich zu Wiesbaden genehmigte die Mainzer Baubehörde weniger als die Hälfte an neuen Wohngebäuden.

Der Zuwachs geht in Wiesbaden in erster Linie auf die Genehmigung neuer Ein- und Zweifamilienhäuser zurück, deren Zahl von 194 (2008) auf 334 stieg. Örtliche Schwerpunkte der Eigenheimplanungen waren die Ortsbezirke Rheingauviertel/Hollerborn (Künstlerviertel) und Erbenheim (Neubaugebiet Görlitzer Ring).

Zwei Drittel aller Neubauwohnungen in Wiesbaden wurden von Wohnungsunternehmen geplant, etwa ein Fünftel von sonstigen Unternehmen und 16 Prozent von privaten Bauherren. (rmu)

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