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Ausgezeichneter Einsatz für Russlanddeutsche

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Dieter Schetat (72) engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich und erhielt jetzt  das Bundesverdienstkreuz.
Dieter Schetat (72) engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich und erhielt jetzt das Bundesverdienstkreuz. © M. Schick

Dieter Schetat erhält in der Staatskanzlei das Bundesverdienstkreuz

Er setzt sich bereits seit vielen Jahren für die Interessen von Heimatvertriebenen und Russlanddeutschen in Wiesbaden ein. Gestern ist Dieter Schetat dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

1939 im ostpreußischen Tilsit geboren, floh er 1945 nach einem Bombenangriff nach Wiesbaden. Seine Mutter gründete mit anderen daraufhin die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen in Wiesbaden. Schon damals arbeitete Schetat im Kreisverband mit. Er passte als Siebenjähriger auf den Mitgliederkarteikasten auf. Mitglied wurde er in den 1960er Jahren. Seit mehr als 20 Jahren ist er dessen Vorsitzender. Seit 1992 ist er auch im Landesvorstand aktiv. Der Verband bemüht sich vor allem um die Integration von Russlanddeutschen.

Doch nicht nur für die Landsmannschaft setzte sich der gelernte Sparkassenkaufmann ein. Jugendliche zu bilden, lag ihm ebenso am Herzen. So engagierte er sich auch als Dozent an der Sparkassenakademie und als Prüfer im Ausschuss der Industrie- und Handelskammer.

2007 hatte Schetat bereits die Bürgermedaille in Silber der Stadt erhalten, gestern nun das Bundesverdienstkreuz. Und eine Urkunde mit einer Unterschrift des Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU), der parallel zur Veranstaltung in der Hessischen Staatskanzlei gerade seinen Rücktritt erklärt hatte. (uf.)

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