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So soll das geplante Regionalpark-Entrée für Wiesbaden am Mainhafen in Mainz-Kostheim einmal aussehen. Dort schneiden sich die Regionalpark-Rundroute und der Mainradweg.
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So soll das geplante Regionalpark-Entrée für Wiesbaden am Mainhafen in Mainz-Kostheim einmal aussehen. Dort schneiden sich die Regionalpark-Rundroute und der Mainradweg.

Wiesbaden

Attraktionen am Wasser in Wiesbaden

  • vonMirjam Ulrich
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An Main und Rhein sollen in Wiesbaden zwei neue Regionalpark-Projekte entstehen.

Rund um den Aussichtsturm am Kostheimer Mainhafen soll es schöner werden. Das Stadtplanungsamt will dort einen Platz gestalten, der bis zum Wasser reicht. Sitzstufen am Main laden dann zum Verweilen ein. Auf dem Platz soll es ebenfalls Sitzmöglichkeiten geben und einen Kiosk. Auch der SCA-Grünzug wird miteinbezogen, wo es Spielelemente für Kinder geben soll.

„Wir wollen ein Regionalpark-Entrée für Wiesbaden erschaffen“, sagt Britta Müller vom Stadtplanungsamt. In Kostheim kreuzen sich zwei wichtige Routen des Regionalparks Rhein-Main: die 190 Kilometer lange Rundroute und der Leinpfad entlang des Rheins. Der geplante Platz ist aktuell eins von zwei großen Regionalpark-Projekten der Landeshauptstadt und soll 2022/23 fertiggestellt sein. Zunächst muss das Vorhaben mit der Regionalpark-Gesellschaft abgestimmt und dem Ortsbeirat Kostheim vorgestellt werden.

Regionalpark

Die Freizeitkarten und Broschüren sind erhältlich gegen Einsendung eines adressierten und frankierten DINA4-Rückumschlages (Porto 2,70 Euro). Bitte Anzahl und Kartentitel angeben.

Urban Hiking – Wandern in der Stadt – liegt im Trend. Die acht neuen Touren im Regionalpark erscheinen Ende Mai als gedruckter Wanderführer sowie online unter www.regionalpark-rheinmain.de. miu

Ebenfalls als Regionalpark-Projekt entsteht am Rheinufer in Mainz-Kastel zwischen Reduit und Lachebrücke eine begehbare Skulptur des Frankfurter Künstlerduos Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt. Das Kunstwerk sollte bereits in diesem Frühjahr installiert sein, doch das verzögerte sich durch die Pandemie. Außerdem musste die Statik der Kaimauer überprüft werden. Denn der 5,50 Meter lange Tubus mit einem Durchmesser von 3,40 Meter ragt bis zu 1,70 Meter über den Rhein hinaus. Im Inneren gibt es Sitzplätze mit Blick auf den Mainzer Dom.

Die Außenhaut der Skulptur besteht aus gefaltetem Edelstahl, in der sich die Landschaft, das Wasser und der Himmel „auf gebrochene und abstrakte Weise spiegeln“, erläutert Britta Müller. Für Vögel stelle das aber keine Gefahr dar, versichert die Biologin. Im englischen Cambridge steht seit 2018 das Werk „Pixel Wall“ des Künstlerduos, eine hohe, lange Wand aus dem gleichen Material. Vogelschlag gab es Müller zufolge dadurch nicht.

Im Herbst soll die begehbare Skulptur fertig werden. Zwei Drittel des Gesamtbudget für Planung und Umsetzung in Höhe von 250 000 Euro werden von der Regionalpark-Dachgesellschaft gefördert. Die Stadt gehört seit 2007 dem Regionalpark Rhein-Main an. Für die Landeshauptstadt sei die Mitgliedschaft „extrem wichtig“, sagt der Leiter des Stadtplanungsamtes, Camillo Huber-Braun. „Die Projekte setzen Impulse und werten die Landschaft auf.“ Dadurch entstehe Identität an den einzelnen Orten und durch die Gesamtidee des Regionalparks eine Identifikation mit der Region.

Huber-Braun verweist zudem auf die Bedeutung des Regionalparks für die Naherholung. So führt etwa eine der acht neuen „Urban Hiking“-Touren durch Wiesbaden. Dabei handelt es sich um Stadtwanderungen, die der Regionalpark entwickelt hat. Vergangene Woche eröffnete in Delkenheim zudem ein weiterer Abschnitt der Regionalparkroute entlang der Elisabethenstraße. Das Stadtplanungsamt will künftig noch weitere Projekte starten. „Wir haben“, sagt Britta Müller, „noch einige Ideen in petto.“

Eine verspiegelte Röhre haben die Künstler Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt fürs Rheinufer bei Mainz-Kastel entworfen.
Die Skulptur während des Fertigungsprozesses - die Spiegel fehlen noch.
Mit einer Hilfskonstruktion hat das Künstlerduo Winter/Hoerbelt die Ausrichtung der Skulptur bestimmt.

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