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Arbeitsmarkt im Griff des Winters

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Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Januar an, die Zahl der offenen Stellen ebenfalls. Die meisten offenen Stellen gab es in den Bereichen Zeitarbeit (784), Gesundheits- und Sozialwesen (449) und Wirtschaftliche Dienste (448).

Auch wenn die kalte Jahreszeit ziemlich warm ausfällt: Der Arbeitsmarkt befindet sich „im Griff des Winters“, wie die Wiesbadener Agentur für Arbeit ihren aktuellen Bericht betitelt.

Demnach stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Landeshauptstadt im Januar auf 11445, das entspricht einer Quote von 7,8 Prozent. Verglichen mit Dezember ist dies ein Anstieg um 696 Personen oder 6,5 Prozent. Gegenüber Januar 2015 erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 342 Personen (3,1 Prozent).

Die Zunahme sei eine für den Januar typische Entwicklung, erläutert Carola Voelkel, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiesbadener Arbeitsagentur. „Dies lässt sich einerseits vor allem durch das vorausgegangene Quartals- und Jahresende als typischen Kündigungstermin erklären. Andererseits lassen auch das Ende des Weihnachtsgeschäftes und die für Außenberufe ungünstige Witterung die Arbeitslosigkeit im Januar steigen.“

Der leichte Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat lasse sich auch darauf zurückführen, dass inzwischen mehr Erwerbstätige auf dem Markt seien. Allerdings habe sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Agenturbezirk Wiesbaden – dazu gehört auch der Rheingau-Taunus-Kreis – hessenweit gesehen unterdurchschnittlich entwickelt.

Angewachsen ist auch die Zahl der offenen Stellen: Die lag im Januar bei 2961, das waren 169 Stellen (6,1 Prozent) mehr als im Dezember. Die meisten offenen Stellen gab es in den Bereichen Zeitarbeit (784), Gesundheits- und Sozialwesen (449) und Wirtschaftliche Dienste (448). (hut)

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