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Arbeiter fräsen den alten Belag wieder ab, später kommt Kunstharz auf die Rinne und den Gehweg.
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Arbeiter fräsen den alten Belag wieder ab, später kommt Kunstharz auf die Rinne und den Gehweg.

Verkehr in Wiesbaden

Arbeiten an Heuss-Brücke in Wiesbaden noch im Plan

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Die Reparaturen an der Theodor-Heuss-Brücke in Wiesbaden sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Doch das Wetter könnte den Zeitplan durcheinanderbringen.

Hat der Wettergott ein Einsehen und lässt es bis Mitte August nur wenig regnen, stehen die Chancen gut, dass die Arbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke bis zum Ende der Sommerferien fertig werden. Die Sanierung werde sich höchstens um wenige Tage verzögern, versichert Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). Der Korrosionsschutz auf dem Gehweg benötigt nämlich trockenes und nichts zu heißes Wetter, um richtig trocknen zu können. Der Dauerregen der vergangenen Tage habe die Arbeiten auf der wichtigen Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden jedoch um eine Woche verlängert, sagt Alexandre Kohlmeyer vom Bauunternehmen Wiedemann. Deshalb wird auch die angekündigte Vollsperrung um eine Woche, auf den Sonntag, 13. August, verschoben. Die Fahrbahnbeläge müssen erneuert werden, weil sie nach etwa 20 Jahren rissig sind. „Hätten wir länger gewartet, wäre auch die Unterkonstruktion gefährdet“, erklärt Wiesbadens Projektleiter Jürgen Knape. Bis zu 30 000 Fahrzeuge täglich queren dort den Rhein. Der neue Belag soll zwölf Jahre halten.

Eigentlich sei es nicht geplant gewesen, dass die Arbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke beginnen, so lange die an der Schiersteiner Brücke noch nicht abgeschlossen seien, erklärt die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne). Doch da es an der Schiersteiner Brücke zu Verzögerungen gekommen sei, habe man die Ausschreibungen für die Arbeiten an der Heuss-Brücke nicht mehr stoppen können. Jetzt, da es nicht zum ganz großen Verkehrschaos gekommen sei, sehe sie den Vorteil: Möglicherweise sei die Gefahr einer größeren Sanierung vorgebeugt worden. Denn die Theodor-Heuss-Brücke hätte bereits 2015 repariert werden sollen, was wegen des Bauunfalls an der Schiersteiner Brücke immer wieder verschoben worden sei. Auch die Stadt Wiesbaden meldet keine großen Beschwerden aus der Bevölkerung.

Allerdings hat sie veranlasst, dass auf den Fahrbahnen Piktogramme angefertigt wurden, die verdeutlichen, dass Radfahrer auf der Fahrbahn fahren sollen. Da Tempo 30 gilt, sei dies auch nicht gefährlich. Normalerweise dürfen Radler auf den beiden Gehwegen auf der Brücke fahren. Da jetzt aber nur einer offen steht, sollen sie auf die Fahrbahn ausweichen - oder die 700 Meter bis zum anderen Ufer schieben. Dies soll verhindern, dass es auf dem einen nutzbaren Gehweg unter Fußgängern und Radlern zu Unfällen kommt. Diese Entscheidung wird von der Stadt Mainz kritisch gesehen.

Einig sind sich die beiden Verkehrsdezernenten jedoch darin, dass es gut wäre, in Zukunft die Citybahn über die Theodor-Heuss-Brücke fahren zu lassen. Ob die Statik für eine Straßenbahn zusätzlich zum Autoverkehr ausgerichtet ist, muss das Gutachten klären, dessen Ergebnisse für den Herbst angekündigt sind.

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