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Angekommen, aber wo?

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Von: Kerstin Klamroth

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Das Stadtmuseum hat jugendlichen Flüchtlingen Kameras gegeben und sie ihre neue Heimat Wiesbaden fotografieren lassen. Das Ergebnis zeigt eine neue Ausstellung.

Begleitend zur Ausstellung „Flucht 2.0 – Odyssey to Peace“ zeigt das sam – Stadtmuseum am Markt eine Reihe von Kulturprojekten mit und von Geflüchteten. „Kultur kann wichtige Brücken zur Integration von Geflüchteten und Wiesbadenern mit Migrationshintergrund leisten. Das stellen die Präsentationen von Kulturprojekten im sam – Stadtmuseum am Markt eindrucksvoll unter Beweis“, sagt Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz (CDU).

Am Dienstag, 10. Januar 2017, um 19 Uhr wird die Ausstellung des Projekts „Angekommen, aber wo?“ im Stadtmuseum eröffnet. Jugendliche, unbegleitete Flüchtlinge zeigen in dieser Präsentation Fotografien ihrer neuen Heimat. Sie wurden mit digitalen Kameras ausgestattet und gingen auf Erkundung in die noch wenig vertraute Stadt.

Dabei entschieden sie selbst, wie und was sie zeigen wollen. Den Projektleitern war es wichtig, die Jugendlichen nicht thematisch einzuschränken, sondern ihnen Raum zu bieten, sich individuell ausdrücken zu können.

Die Präsentation „Angekommen, aber wo?“, die bis zum 6. Februar 2017 im Stadtmuseum am Markt zu sehen ist, zeigt die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung der jungen, unbegleiteten Flüchtlinge mit dem Medium der Fotografie und ihrer neuen Heimat.

„Die Fotografien erlauben dem Betrachter einen Wechsel der Perspektive, der eine Brücke zwischen den alten und den neuen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern baut“, sagt der kommissarische Direktor des Stadtmuseums, Bernd Blisch.

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