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Anfang 2017 musste die Stadt das Theater wegen beträchtlicher Mängel schließen.

Teure Sanierung

Zukunft des Walhalla-Theaters ist offen

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Was aus dem Walhalla-Theater wird, ist ungewiss. Denn die Kosten für die Sanierung des historischen Gebäudes in Wiesbaden könnten höher sein als bislang angenommen.

Was aus dem Walhalla-Theater wird, ist offenbar wieder offen. Denn die Kosten für die Sanierung des historischen Gebäudes werden nun höher geschätzt als bislang angenommen. "Der Zustand des Gebäudes ist schlechter als geplant, die Bausubstanz hat zum Teil erhebliche Mängel", teilt Andreas Rettig, technischer Leiter der WVV-Holding, der das Theater gehört, auf Anfrage der FR mit.

Die Holding müsse mit einer Verteuerung der Arbeiten um zehn Prozent rechnen. Das haben die baulichen, statischen und denkmalrestauratorischen Untersuchungen an dem Gebäude ergeben. Diese Erkenntnis stelle das Nutzungskonzept des Theaters infrage, sagte Rettig. Bislang ging die Öffentlichkeit davon aus, dass in dem Ende des 19. Jahrhunderts im Jugendstil erbauten Theater wieder Kultur einzieht. Im vergangenen Jahr hatte sich die Holding nach einigem Zögern für eine europaweite Ausschreibung eines Betreibers ausgesprochen.

Die Wiesbadener Initiative Walhalla-Studios mit einem Mischkonzept aus Theater, freier Kunstszene und Gastronomie hatte ihr Interesse erklärt. Das GOP-Varieté-Theater aus Bielefeld war indes abgesprungen. Nun erklärt Rettig, dass mit einer kulturellen Nutzung keine schwarze Null zu erreichen sei, weil ein Kulturbetrieb mit Sicherheit ein Zuschussbetrieb werde. Jetzt müssten sich die politischen Gremien mit dem Fall beschäftigen.

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