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Ärzte fehlen

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Von: Petra Zeichner

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Ein Stethoskop auf einem EKG-Ausdruck (Symbolfoto).
Ein Stethoskop auf einem EKG-Ausdruck (Symbolfoto). © Alexander Stein / JOKER (www.jokerphoto.de)

Die Bürgerinitiative "Gemeinwohl hat Vorfahrt" schlägt für den Schelmengraben ein Klinik-Ärztehaus vor.

Die Bürgerinitiative „Gemeinwohl hat Vorfahrt“ macht einen Vorschlag, wie die ärztliche Versorgung in dem Wohngebiet Schelmengraben im Stadtteil Dotzheim verbessert werden könnte.

Erst kürzlich hatte die BI betont, dass es an sozialer Infrastruktur wie Geschäften, Treffpunkten oder Friseuren fehle. Erst recht, wenn die 600 bis 800 neuen Wohnungen dazukommen, die Stadt und Wohnungsbaugesellschaft bauen wollen.

Jetzt legt die Initiative den Finger in eine andere Wunde. Insgesamt sei Wiesbaden mit 119 Prozent ärztlich überversorgt, doch Dotzheim sei mit 36 Prozent unterversorgt. Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) seien langwierig, kurzfristiger machbar wäre, wenn die Horst Schmidt Kliniken (HSK) wie das St. Josefs-Hospital oder die Asklepios Klinik ein Ärztehaus, möglichst mit Pflegestützpunkt, anbieten würden. Nicht nur dem Schelmengraben, sonder ganz Dotzheim wäre damit wirksam geholfen, meint die BI.

Zwar brauche auch eine solche Lösung den Segen der KV, heißt es weiter in der Mitteilung. „Aber wo ein finanzstarker Wille ist, da findet sich oft ein erstaunlich kurzer Weg.“

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