Renate von Arend
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Renate von Arend

„Mein Ferienjob“

Um 4.30 Uhr ging es los

Sommerferien und der Wecker klingelt um 4.30 Uhr. Stunden früher als zu Schulzeiten. Doch Renate von Arend wollte Geld verdienen. Und um fünf Uhr begann ihre Arbeit: Zeitungen trug sie aus.

Spätestens um sieben mussten die Blätter überall in den Briefkästen liegen, damit pünktlich zum Frühstück alle Abonnenten die Neuigkeiten erfuhren. Hart war es schon, so die Erinnerung der heute 48-Jährigen: „Ein 14-jähriges Mädchen liegt eigentlich doch ganz gerne im Bett, zumindest zu der Uhrzeit.“

Von dem kleinen Verdienst kaufte sie sich ihren ersten eigenen Kassettenrekorder. Drei Wochen dauerte der Job: „Ein bisschen Urlaub wollte ich dann doch auch haben“, sagt von Arend. Und keine Tätigkeit auf die Dauer, für die sie so früh aufstehen muss und bei Wind und Wetter durch die Straße zieht: Heute arbeitet sie im Literaturhaus Villa Clementine. Lesungen stehen abends auf dem Programm, Verwaltungsaufgaben und die Organisation der Veranstaltungen werden tagsüber erledigt. Da muss der Wecker nicht mehr wegen der Arbeit so früh rasseln. (ebö.)

In der Serie „Mein Ferienjob“ berichten prominente Wiesbadener von ihrem ersten Ferienjob und den damit verbundenen Erfahrungen.

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