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Auch die Herbert-Anlage ist einer der Lieblingsplätze der Wiesbadener Tauben.
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Auch die Herbert-Anlage ist einer der Lieblingsplätze der Wiesbadener Tauben.

Wiesbaden

3200 Tauben bevölkern die Stadt

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Der Hauptbahnhof ist ein besonders bevorzugter Tummelplatz der Vögel. Das ergab die vom Ordnungsamt in Auftrag gegebene Zählung.

Etwa 3200 Tauben leben im Wiesbadener Innenstadtbereich. Zu diesem Ergebnis kommt laut Mitteilung die Taubenzählung, die das Ordnungsamt Ende Oktober in Auftrag gegeben hatte. Eine Biologin hatte daraufhin den Taubenbestand ermittelt.

Im Mittelpunkt stand neben der Zählung die Frage, in welchen Bereichen Tauben gehäuft auftreten. „Die Untersuchungsergebnisse versetzen uns in die Lage, die städtischen Gegenmaßnahmen auf Grundlage einer objektiven Datenbasis zu koordinieren“, so Bürgermeister Oliver Franz (CDU).

Die 3200 Vögel verteilten sich im Wesentlichen auf die Schwerpunkte Hauptbahnhof, inklusive Herbert- und Reisinger-Anlage, Luisenplatz, Warmer Damm, Kochbrunnenplatz, Langgasse, Römertor, Dern’sches Gelände, Mauritiusplatz, Kirchgasse, Bowling Green und Kurpark.

Der mit Abstand größte „Taubenbrennpunkt“ sei der Bereich Hauptbahnhof mit Herbert- und Reisinger-Anlage. Je nach Tageszeit hielten sich hier bis zu 46 Prozent der Population auf. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen der Luisenplatz (20 Prozent), Warmer Damm (11,5 Prozent) sowie der Kochbrunnenplatz/Langgasse (11 Prozent). Die Untersuchungsergebnisse würden die bisherigen Beobachtungen des Ordnungsamtes zwar bestätigen, so Franz, allerdings sei man doch überrascht, dass sich bis zu zwei Drittel aller Stadttauben allein in den beiden Bereichen Hauptbahnhof und Luisenplatz aufhalten.

„Angesichts dieser Ergebnisse ist es umso bedauerlicher, dass bereits in Betrieb befindliche städtische Taubenschläge im Bahnhof und im Kultusministerium auf Wunsch der Eigentümer wieder abgebaut werden mussten“, so Franz. „Wir werden nochmals das Gespräch mit der Deutschen Bahn und dem Kultusminister suchen, um die Bemühung, den Taubenbestand schonend zu reduzieren, vor allem in diesen beiden Bereichen zu intensivieren.“

Das „Augsburger Modell“, also der Austausch von Taubeneiern gegen Gipsattrappen in dafür von der Stadt betriebenen Taubenschlägen, werde nur dann auf Dauer erfolgreich sein, wenn es genügend Taubenschläge an geeigneten Stellen gebe. jo

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